Pensionsplanung in der Schweiz: Ihr Ratgeber zur Pensionierung

Die Pensionsplanung ist der Schlüssel zu einer finanziell abgesicherten Zukunft. Es ist sinnvoll, sich ab etwa 45 Jahren aktiv mit der Pensionierung zu befassen. In diesem Alter bleibt genügend Zeit, um Vorsorgelücken zu erkennen und gezielt zu schliessen. Rund zehn Jahre vor dem geplanten Pensionierungstermin empfiehlt sich eine detaillierte Pensionsplanung mit konkreten Szenarien. So schaffen Sie eine verlässliche Grundlage für Ihre finanzielle Zukunft im Ruhestand. Auf dieser Seite erhalten Sie einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Aspekte der Pensionsplanung.

Reicht mein Geld auch nach der Pensionierung?

Ob Ihre Rente später für den gewünschten Lebensstandard ausreicht, hängt von vielen Faktoren ab: Einkommen, Vorsorgeguthaben, Steuern und Ausgaben im Alter. Als Faustregel gilt: Im Ruhestand sollten rund 80% des früheren Erwerbseinkommens zur Verfügung stehen. Liegt man deutlich darunter, besteht meist eine Vorsorgelücke. In diesem Abschnitt finden Sie Hinweise, wie Sie Ihre persönliche Versorgungslücke erkennen – und welche Möglichkeiten Sie haben, gezielt vorzusorgen.

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Mit den Online-Rechnern der Migros Bank gewinnen Sie schnell Klarheit über Ihre Vorsorge. Ob Steuern beim Kapitalbezug, Pensionskasseneinkauf oder optimale Bezugsstrategie: Unsere Tools helfen Ihnen, verschiedene Szenarien durchzuspielen und passende Entscheidungen zu treffen.

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Häufige Fragen rund um die Pensionierung

Ab welchem Alter soll ich mit der Pensionierungsplanung anfangen?

Es ist sinnvoll, sich ab etwa 45 Jahren aktiv mit der Pensionierung zu befassen. In diesem Alter bleibt genügend Zeit, um Vorsorgelücken zu erkennen und gezielt zu schliessen – zum Beispiel durch Einzahlungen in die Säule 3a, Erhöhung des Sparbetrags, Einkäufen in die Pensionskasse oder eine Anpassung Ihrer Anlagestrategie. Rund zehn Jahre vor dem geplanten Pensionierungstermin empfiehlt sich eine detaillierte Pensionsplanung mit konkreten Szenarien. So schaffen Sie eine verlässliche Grundlage für Ihre finanzielle Zukunft im Ruhestand. Mehr dazu: «Pensionsplanung in der Schweiz: So sichern Sie Ihren Lebensstandard».

Für wen ist eine Pensionsberatung sinnvoll?

Eine Pensionsberatung ist für alle Personen sinnvoll, die ihre finanzielle Situation im Ruhestand frühzeitig und fundiert planen möchten – insbesondere ab etwa 45 Jahren. Sie hilft, Vorsorgelücken zu erkennen, den Zeitpunkt der Pensionierung (ordentlich, vorgezogen oder aufgeschoben) zu prüfen, die optimale Kombination von Rente und Kapitalbezug zu bestimmen sowie die Vorsorgegelder aus 2. und 3. Säule sinnvoll zu koordinieren. Gleichzeitig werden grössere finanzielle Entscheidungen und steuerliche Aspekte im Hinblick auf die Pensionierung professionell beurteilt. Mehr dazu: «Pensionsplanung in der Schweiz: So sichern Sie Ihren Lebensstandard».

Wie läuft eine Pensionsberatung konkret ab?

In einer Pensionsberatung analysieren wir Ihre persönliche Vorsorgesituation – inklusive Budget, Steuern, Vermögen, Wertschriften und Immobilien – und gleichen diese mit Ihren Zielen und Bedürfnissen für den Ruhestand ab. Wir spielen verschiedene Szenarien (z.B. Vorbezug, Teilpensionierung, Kapitalbezug) durch und zeigen Ihnen konkrete Handlungsoptionen auf. So erhalten Sie eine solide Entscheidungsgrundlage für Ihre Pensionierung. Mehr zum Ablauf der Pensionsberatung bei der Migros Bank.

Was ist eine Vorsorgelücke und wie kann ich sie verhindern?

Von einer Vorsorgelücke spricht man in der Regel, wenn das Einkommen in der Pension weniger als rund 80% des letzten Erwerbseinkommens beträgt. Solche Lücken entstehen oft schleichend – etwa durch Teilzeitarbeit, Erwerbsunterbrüche, Scheidung, Konkubinat oder Selbstständigkeit. Mit einer frühzeitigen Planung und gezielten Massnahmen – zum Beispiel zusätzlichen Sparen oder Einzahlungen in die 2. oder 3. Säule – lassen sich Vorsorgelücken häufig vermeiden oder deutlich reduzieren. Tipps zur Früherkennung und Schliessung von Vorsorgelücken finden Sie in unserem Ratgeber.

Wie viel Geld sollte man in der Schweiz für die Pensionierung gespart haben?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Entscheidend ist, wie Sie im Alter leben möchten und welche Ausgaben anfallen – etwa fürs Wohnen, die Krankenkasse, Steuern, Mobilität, Freizeit oder die Unterstützung von Angehörigen. Viele Kosten bleiben auch nach der Pensionierung bestehen, einige verändern sich. Als Faustregel gilt: Im Ruhestand sollten rund 80 % des früheren Erwerbseinkommens zur Verfügung stehen. Liegt man deutlich darunter, besteht meist eine Vorsorgelücke. Eine individuelle Pensionsberatung zeigt Ihnen, ob Ihre bisherigen Ersparnisse ausreichen und welche Schritte allenfalls nötig sind.

Wie hoch ist aktuell das ordentliche Referenzalter in der Schweiz?

Seit der AHV-Reform per 1. Januar 2024 spricht man vom Referenzalter (statt «ordentliches Rentenalter»). Für Männer beträgt das Referenzalter 65 Jahre. Das Referenzalter der Frauen wird schrittweise angehoben:

  • 2026: 64 Jahre und 6 Monate (Jahrgang 1962)
  • 2027: 64 Jahre und 9 Monate (Jahrgang 1963)
  • Ab 2028 gilt für Frauen und Männer ein einheitliches Referenzalter von 65 Jahren.

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Disclaimer
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