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Wie spare ich Geld? 5 Schritte inkl. Tipps

«Spare in der Zeit, so hast du in der Not», heisst es im Volksmund. Doch wie geht man das Sparen am besten an? Welche Möglichkeiten oder Tricks gibt es – und heisst Sparen immer gleich auch Verzicht? Fragen, die wir mit einfachen Spartipps beantworten. Dabei geht es nicht nur um das klassische Sparen, sondern auch um smarte Methoden, die den alltäglichen Umgang mit Geld erleichtern und optimieren.

Publiziert Aktualisiert
Lesedauer: 9 Minuten

Häufige Fragen (FAQ)

Wie viel flüssige Mittel brauche ich für die Familienfinanzen?

Idealerweise drei Töpfe bzw. drei separate Konten gebildet:

  • Notgroschen: Autoreparaturen, Zahnarztbesuche oder dringender Ersatz von Haushaltsgeräten wie einer Waschmaschine – für solche Notfälle sollte eine Familie idealerweise vier bis sechs Monatslöhne, Alleinstehenden mindestens ein bis drei Löhne als «Eiserne Reserve» auf einem Sparkonto halten.
  • Zahlung von Steuern und Versicherungen: Dafür sollten eineinhalb bis zwei Monatslöhne zur Seite gelegt werden.
  • Opportunitäten: Sofern weitere Liquidität besteht, können z.B. zwei Monatslöhne für Spontankäufe angespart werden. Solche Beiträge lassen sich für Schnäppchenkäufe verwenden, z.B. einen vergünstigten Fernseher, eine bessere Kaffeemaschine usw.

Wie viel flüssige Mittel brauche ich als Wohneigentümer/in?

Als Wohneigentümer/in kann man für die jährlichen Unterhalts- und Nebenkosten der Immobilie etwa 1 Prozent des Verkehrswerts veranschlagen. Empfehlenswert ist, dies gedanklich oder mittels zwei separater Konten aufzuteilen in:

  • 0,5 Prozent laufende Unterhalts- und Nebenkosten
  • 0,5 Prozent Rückstellungen für grössere Ersatzvornahmen im Zeitraum von zehn oder mehr Jahren (z.B. Dach, Fenster, Heizung usw.).  

Wie viel flüssige Mittel brauche ich fürs Investieren?

  • Erst wer ausserhalb des Wertschriftenportfolios ausreichend Liquidität hat, kann langfristig investieren – ruhig und diszipliniert.
  • Zudem sollte auch ein Teil des Wertschriftenportfolios, z.B. 5 bis 10 Prozent, liquide gehalten werden – sei es als Risikoausgleich zu Aktien und Obligationen, sei es als Opportunität für günstige Wertschriftenkäufe.

Wie sicher ist mein Geld auf der Bank / auf dem Sparkonto?

Das System der Schweizer Einlagensicherung schützt im Fall eines Bankkonkurses Kontovermögen von bis zu 100'000 Franken pro Kundenbeziehung. Dabei zählen z.B. bei einem Paar die beiden Konto auf den Namen eines Partners sowie ein Gemeinschaftskonto als drei verschiedene Kundenbeziehungen, so dass auf diese Weise pro Paar bis zu 300'000 Franken geschützt sind. 

Wie viel flüssige Mittel soll ich bar halten?

  • Der Bund empfiehlt, eine gewisse Summe Bargeld als finanzielle Notreserve für Krisenzeiten zu halten, vor allem in Form von Noten in kleiner Stückelung.
  • Dieser Empfehlung scheint die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung zu folgen, wie die Spar- und Anlageumfrage 2025 der Migros Bank zeigt. Gut 70 Prozent der Befragten erklären, dass sie neben dem Geld im Portemonnaie noch eine Barreserve bei sich zuhause oder in einem Banksafe haben. Diese beträgt zumeist ein paar 100 Franken.

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