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Migros Filiale

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Sie wollen über die Migros Bank berichten? Wir freuen uns auf Ihre Fragen

Benötigen Sie Auskünfte zur Berichterstattung der Migros Bank? Unsere Medienstelle (medien@migrosbank.ch, Tel. +41 44 839 88 01) bietet Ihnen gerne die benötigten Informationen und freut sich auf Ihre Fragen.

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Pressemitteilungen und Neuigkeiten 2018

Am 16. Oktober 2018 erfolgte in Sursee die 28. Schweizer Solarpreisverleihung durch die Solar Agentur Schweiz. Ausgezeichnet wurden die energieeffizientesten Bauten und Anlagen sowie die engagiertesten Persönlichkeiten und Institutionen im Solarbereich.

In diesem Rahmen wurde erstmals der «Sondersolarpreis der Migros Bank für Mehrfamilienhäuser» verliehen. Er beweist, dass sich energieeffizenter Wohnraum zu erschwinglichen Mieten anbieten lässt.

Für den Schweizer Solarpreis 2018 waren insgesamt 80 Solarprojekte eingereicht worden. Mehr als die Hälfte der Gebäude-Bewerbungen waren PlusEnergieBauten (PEB). Unter ihnen wurde dieses Jahr erstmals von der Migros Bank der «Sondersolarpreis für Mehrfamilienhäuser» vergeben. Bewertet wurden nicht nur Energieeffizienz sowie gebäudetechnische und architektonische Kriterien, sondern auch die Höhe der Mieten im Vergleich zu den ortsüblichen Verhältnissen.

20 Prozent günstiger als die quartierüblichen Mietzinspreise

Prämiert wurde eine PlusEnergie-Überbauung in der Thurgauer Gemeinde Tobel mit drei Mehrfamilienhäusern. Der Solarstromüberschuss ist so gross, dass er rechnerisch den jährlichen Energiebedarf eines Solarautos für jede der 32 Wohnungen decken könnte. Und gleichzeitig liegen die Mietzinsen gut 20 Prozent unter den quartierüblichen Mietzinspreisen für vergleichbare Wohnungen in der Region.

Migros Bank und Nachhaltigkeit

Als Tochtergesellschaft des Migros-Genossenschafts-Bunds pflegt die Migros Bank seit ihrer Gründung 1958 genossenschaftliche Werte. In dieser Tradition steht ihre Verpflichtung zu Nachhaltigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Bernd Geisenberger übernimmt die Leitung des Firmenkundengeschäfts der Migros Bank. Er wird den Ausbau dieses Kundensegments fortsetzen, der unter seinem Vorgänger Marcel Egloff eingeleitet wurde.

Der Verwaltungsrat der Migros Bank hat Bernd Geisenberger per 1. September 2018 zum neuen Geschäftsleitungsmitglied und Leiter Firmenkunden ernannt. Er ersetzt Marcel Egloff, der auf diesen Zeitpunkt nach über 30 Jahren Tätigkeit für die Migros Bank in Pension geht.

Bernd Geisenberger

Bernd Geisenberger (Jahrgang 1974) verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Seit 2017 war er Managing Partner und Verwaltungsrat bei der M&A-Beratungsfirma Proventis Partners in Zürich. Zuvor arbeitete er seit 1996 in verschiedenen Funktionen für die Commerzbank. Nach Abschluss der Banklehre spezialisierte er sich dort auf Firmenkunden, zunächst als Corporate-Finance-Experte für deutsche KMU, ab 2011 als Head of Sales Management International und ab 2013 als Leiter des Schweizer KMU-Geschäfts. Berufsbegleitend absolvierte Bernd Geisenberger an der Universität Regensburg eine Ausbildung als Diplom-Kaufmann mit dualem Studium der Rechtswissenschaften.

Marcel Egloff

Marcel Egloff (Jahrgang 1957) trat 1987 in die Migros Bank ein und arbeitete zunächst als Verantwortlicher für kommerzielle Kredite, danach als Leiter des Sitzes Zürich und der Region Zürich. Als Frontvertreter wurde er 2003 in die erweiterte Geschäftsleitung berufen. Vier Jahre später wurde er Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für die Segmente Firmen- und Privatkunden. Im Rahmen der neuen Unternehmensstruktur, die Anfang 2017 in Kraft trat, konzentrierte er sich auf das Segment Firmenkunden und auf dessen Weiterentwicklung.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Migros Bank danken Marcel Egloff für seine langjährige Treue und sein grosses Engagement und wünschen ihm für seine weitere Zukunft alles Gute.

Ausbau des Firmenkundengeschäfts

Unter Marcel Egloff startete das strategische Projekt zum Ausbau des Firmenkundengeschäfts. Damit verfolgt die Migros Bank die Stärkung und den Ausbau erfolgversprechender Bereiche – im Fokus stehen die Immobiliendienstleistungen, die Gesundheitsbranche, das Investitionsgüter-leasing sowie die vertiefte Kooperation mit der Migros-Gruppe und ihren Lieferanten.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank AG übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung an der CSL Immobilien AG. Damit entsteht auf dem Schweizer Markt ein neuer umfassender Anbieter von Immobilien-dienstleistungen für Firmenkunden sowie für private und institutionelle Immobilieninvestoren.

Die Migros Bank AG zählt hierzulande zu den fünf grössten Hypothekarbanken. Die CSL Immobilien AG ihrerseits gehört zu den führenden Gesamtdienstleistern im Schweizer Immobilienbereich. Zusammen bieten sie eine Dienstleistungspalette an, die den gesamten Lebenszyklus von Immobilien abdeckt, mit Bewertung, Finanzierung, Entwicklung, Bautreuhand, Vermarktung und Bewirtschaftung. Abgerundet wird das umfassende Angebot durch Research und Marktanalysen des Schweizer Immobilienmarktes.

Einzigartige Dienstleistungspalette

Das kombinierte Angebot der Migros Bank und der CSL Immobilien AG ist nicht nur von der Breite her einzigartig für die Schweiz, sondern auch aufgrund der Zielkundschaft. Dazu erklärt Harald Nedwed, Geschäftsleitungs-Präsident der Migros Bank: «Während sich die herkömmlichen Immobiliendienstleistungen der Bankbranche mehrheitlich an Privatpersonen richten, erbringt die Migros Bank dank der neuen Partnerin CSL Immobilien AG höherwertige, gezielt auch für Firmenkunden bestimmte Leistungen.» Im Fokus stehen nebst den Bestandeskunden u.a. KMU-Betriebe, Baugenossenschaften, Immobilienfirmen sowie institutionelle und private Immobilien-investoren.

«Die gemeinsame Bearbeitung der Kundensegmente ermöglicht ein beidseitiges Wachstum und erlaubt der CSL Immobilien AG eine Erhöhung der gesamtschweizerischen Reichweite», erläutert Yonas Mulugeta, CEO der CSL Immobilien AG. Zudem besteht die Absicht, zusammen neue Geschäftsfelder zu entwickeln, wie beispielsweise digitale Dienstleistungen für private und institutionelle Investoren.

Die CSL Immobilien AG bleibt operativ selbstständig
Die CSL Immobilien AG behält ihre operative Unabhängigkeit. Das bisherige Management bleibt an der CSL Immobilien AG beteiligt und führt das Unternehmen operativ weiter. Auch sämtliche Mitarbeitende werden weiterbeschäftigt. Die Migros Bank nimmt Einsitz in den Verwaltungsrat der CSL Immobilien AG und stellt zudem den Verwaltungsratspräsidenten.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank ist im ersten Semester 2018 weiter gewachsen. Einmal mehr entwickelte sich das Anlagegeschäft besonders erfreulich. So stieg der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft um 7,2%, die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate legte gar um 25,5% zu. Über alle Geschäftssparten hinweg resultierte ein Halbjahresgewinn von 121 Mio. – das entsprach einem Plus von 8,2% gegenüber der Vorjahresperiode.

Eine deutliche Zunahme wiesen einmal mehr die Vermögensverwaltungsmandate auf: Ihre Zahl stieg im ersten Halbjahr 2018 um 25,5%, nachdem bereits im ganzen Geschäftsjahr 2017 ein Plus von 17,9% hatte verzeichnet werden können. Die Gesamtzahl der Kundinnen und Kunden mit einem Wertschriftendepot bei der Migros Bank wuchs im ersten Semester 2018 um 1,7%, so dass sich trotz negativem Börsenumfeld die Kundendepotwerte mit CHF 12,2 Mrd. nur wenig veränderten (-0,5%).

Die Höhe der bilanziellen Kundengelder erreichte 34,1 Mrd. (+0,1%). Dabei setzten sich die Umschichtungen fort, die bereits im Vorjahr zu beobachten waren: So legten die Privat- und Premiumkonten wiederum zu (+2,3%), während sich der Bestand an Kassenobligationen weiter verringerte (-3,9%). Die Hypothekarforderungen konnten um 2,4% auf CHF 36,3 Mrd. gesteigert werden. Die Migros Bank hielt dabei unverändert an ihrer vorsichtigen Risikopolitik fest.

Ertragssteigerung über alle Sparten hinweg

Parallel zum Hypothekarvolumen nahm auch der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft zu, nämlich um 4,0% auf CHF 232 Mio. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft stieg ebenfalls markant um 7,2% auf CHF 51 Mio. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft legte gar um 11,9% auf CHF 16,8 Mio. zu. Der übrige ordentliche Erfolg verdoppelte sich auf CHF 14,2 Mio.; darin enthalten war ein einmaliger Beteiligungsertrag aus dem Verkauf des Acquiring- und Terminalgeschäfts der Zahlungsdienstleisterin Aduno, an der die Migros Bank eine siebenprozentige Beteiligung hält. Insgesamt resultierte eine Zunahme des Geschäftsertrags um 7,3% auf CHF 314 Mio.

Weniger stark als der Geschäftsertrag erhöhte sich der Geschäftsaufwand, nämlich um 5,6% auf CHF 145 Mio. Der Personalaufwand stieg dabei um 4,8%, während der Sachaufwand um 7,1% zunahm. Ein Teil der erhöhten Aufwendungen ging auf den Ausbau des Anlagegeschäfts zurück. Erneut einen erfreulich tiefen Wert erreichte die Cost/Income Ratio mit 46,2% (im Vorjahr 46,0%).

Erfreuliches Gewinnplus gegenüber dem Vorjahr

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 152 Mio.; damit lag er um 8,1% über der Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und Steuern ergab sich ein Halbjahresgewinn in der Höhe von CHF 121 Mio. Das entsprach einer Steigerung um 8,2% gegenüber dem letztjährigen Resultat.

Weitere Informationen

Geschäftsabschluss 1. Halbjahr 2018 (PDF)

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank senkt per sofort die Zinsen auf ihren Privatkrediten. Nachdem bisher der Zinssatz für alle Online-Privatkredite einheitlich 5,9 Prozent betrug, gilt neu eine Zinsbandbreite von 4,7 bis 5,9 Prozent. Gleichzeitig werden auch Privatkredite günstiger, die nicht über den Online-Kanal abgeschlossen werden. Ihr Zinssatz sinkt von 7,9 auf 5,9 Prozent. ​

Mit einem Zinssatz von 5,9 Prozent für Online-Abschlüsse zählte die Migros Bank schon bislang zu den günstigsten Anbietern von Privatkrediten. Dabei wandte sie einen Einheitssatz für sämtliche Kundinnen und Kunden an. Neu beträgt der Zinssatz nur noch 4,7 bis 5,9 Prozent und hängt von der Kreditfähigkeit des Antragstellers ab.

Der Höchstsatz des Online-Privatkredits entspricht dem bisherigen Zinssatz von 5,9 Prozent, während Kundinnen und Kunden mit guter oder sehr guter Kreditfähigkeit von tieferen Sätzen profitieren. Der Grossteil der Antragsteller wird in den Genuss eines tieferen Zinssatzes als 5,9 Prozent kommen.

Günstiger werden auch Privatkredite, die nicht online abgeschlossen werden, sondern via Kundenbetreuer, über die Privatkredit-Hotline oder auf schriftlichem Weg. Der Zinssatz sinkt hier von 7,9 auf 5,9 Prozent. Wie bisher handelt es sich im Offline-Kanal um einen Einheitssatz.

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Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Per 1. Mai 2018 senkt die Migros Bank die Zinssätze von diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.
Die Änderungen im Überblick:

  neu ab 01.05.18 bisher
Privatkonto / Premiumkonto 0,000% 0,010%
Vorsorgekonto 3a 0,300% 0,400%
Freizügigkeitskonto 0,100% 0,200%

Der von der Migros Bank gemanagte «Migros Bank (CH) Fonds 25 B» erhält den Thomson Reuters Lipper Fund Award 2018 für den besten Strategiefonds in der Kategorie «Mixed Asset CHF Conservative».

Der Thomson Reuters Lipper Fund Award ist eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Fondsbranche. Er wird seit mehr als drei Jahrzehnten in über 20 Ländern jährlich an Fonds und Fondsgesellschaften vergeben, die sich durch eine starke risikoadjustierte Performance auszeichnen. Das bedeutet, dass der erzielte Wertzuwachs ins Verhältnis zu den eingegangenen Risiken gesetzt wird.

2018 gewinnt der «Migros Bank (CH) Fonds 25 B» in der Kategorie «Mixed Asset CHF Conservative». Mit der besten risikoadjustierten Performance über die vergangenen drei Jahre setzt er sich gegenüber 62 anderen Strategiefonds durch. Strategiefonds sind Anlagefonds, die gleichzeitig in verschiedene Anlageklassen investieren und breit diversifiziert sind. So investiert der prämierte Migros Bank Fonds weltweit langfristig zu 25 Prozent in Aktien und zu 60 Prozent in Obligationen.

Der Anlageerfolg des «Migros Bank (CH) Fonds 25» unterstreicht, dass die Migros Bank mit ihrer Fondspalette nachhaltigen Mehrwert für ihre Kundinnen und Kunden schafft. Bereits 2012 erhielt die Migros Bank einen Thomson Reuters Lipper Fund Award. Damals wurde sie als «Best Fund Group Overall Small» ausgezeichnet. Das heisst, die Migros Bank erzielte unter den kleineren Schweizer Fondsgesellschaften mit ihrer Produktpalette die beste durchschnittliche risiko-adjustierte Performance über die zurückliegenden drei Jahre.

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Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank hat 2017 ihre Kerngeschäfte weiter ausgebaut und Marktanteile gewonnen. So verzeichnete das Hypothekarvolumen ein Plus von 3,7%, was über dem Marktwachstum lag. Erfreulich entwickelte sich auch das Anlagegeschäft: Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft erhöhte sich um 10,4%. Über alle Geschäftssparten hinweg stieg der Gewinn um 3,9% auf CHF 223 Mio.

Die Migros Bank blieb 2017 auf Wachstumskurs. So vermochte sie im Anlagegeschäft die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate um 17,9% zu steigern. Eine Erweiterung erfuhr auch die Fondspalette. Neu offeriert die Migros Bank für jede Anlagestrategie gleichzeitig einen klassisch und einen nachhaltig investierenden Fonds; damit verfügt sie über eines der breitesten und komplettesten Angebote für nachhaltige Strategiefonds der Schweiz. Nicht zuletzt dank der Lancierung der neuen Anlageinstrumente erhöhte sich das Fondsvolumen um 19,2% auf CHF 2,5 Mrd. Die Summe sämtlicher Fonds und Wertschriften, welche Kundinnen und Kunden in Depots der Migros Bank hielten, stieg um 12,9% auf CHF 12,3 Mrd.

Bei den bilanziellen Kundengeldern erhöhten sich die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen um 1,7% auf CHF 33,3 Mrd. Besonders stark wuchsen dabei die Privatkonten (+8,0%) sowie die 3a-Vorsorgekonten (+2,4%).

Festhalten an vorsichtiger Kreditvergabepolitik

Noch stärker zugelegt als die Kundeneinlagen haben die Kundenausleihungen. Die Hypothekarforderungen konnten um 3,7% auf CHF 35,5 Mrd. gesteigert werden. Im ausgesprochen kompetitiven Wettbewerbsumfeld hielt die Migros Bank 2017 konsequent an ihrer vorsichtigen Kreditvergabepolitik fest.

Am Bilanzstichtag bestand das Hypothekarportfolio bei den Wohnbauten zu 98% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungsquote bis 67%. Die durchschnittliche Kredithöhe betrug CHF 328 000 bei Stockwerkeigentum bzw. CHF 429 000 bei Einfamilienhäusern. Bezogen auf das gesamte Hypothekarportfolio lag der Anteil der Festhypotheken bei knapp 87%.

Anlagegeschäft als positiver Treiber für das operative Geschäft

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich um 1,2% auf CHF 452 Mio. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft verbesserte sich gar um 10,4% auf CHF 98 Mio., insbesondere dank der erwähnten erfreulichen Entwicklung bei den Anlagekundinnen und -kunden. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft dagegen war mit CHF 34 Mio. leicht rückläufig (–0,5%). Insgesamt stieg der Geschäftsertrag der Migros Bank um 2,9% auf CHF 592 Mio.

Trotz starkem Ausbau der Kernaktivitäten nahm der gesamte Geschäftsaufwand nur um 0,6% auf CHF 280 Mio. zu, wobei sich der Sachaufwand um 3,2% erhöhte und der Personalaufwand um 0,9% zurückging. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich auf 46,5%, nachdem sie bereits im Vorjahr mit 47,2% auf einem erfreulich tiefen Niveau gelegen war.

Erfreuliches Gewinnplus von 3,9%

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 281 Mio. (+5,7%). Unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und Steuern wurde ein Gewinn von CHF 223 Mio. erzielt. Das entspricht einem Plus von 3,9% gegenüber dem Vorjahr.

Starkes Engagement für die Gesellschaft und die Umwelt

Die Migros Bank unterstützt jährlich den Förderfonds Engagement Migros, der Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel ermöglicht. 2017 belief sich dieser Betrag der Migros Bank auf CHF 5,3 Mio., gegenüber CHF 3,4 Mio. im Vorjahr.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018

Angesichts des anhaltenden Margendrucks im Zinsengeschäft wird das Geschäftsumfeld 2018 herausfordernd bleiben. Die Migros Bank sieht sich gut aufgestellt – unter anderem durch die Einführung von zukunftsgerichteten Beratungs-Tools, durch die Stärkung des Firmenkundengeschäfts und durch den Weiterausbau des Anlagegeschäfts.

Im Anlagegeschäft hat die Migros Bank Anfang 2018 ihr Angebot neu strukturiert. In Ergänzung zu den bestehenden Anlagelösungen Vermögensverwaltung und Depotführung bietet sie eine neue Dienstleistung unter dem Namen Persönliche Anlageberatung an: Der Kunde erhält einen persönlichen Kundenbetreuer, breiten Zugang zu Anlageresearch und eine permanente Risikoüberwachung des Portfolios. Der Kunde bleibt frei, inwieweit er diesen Anlagevorschlägen folgen und sie umsetzen möchte.

  31.12.2017 31.12.2016 Veränderung in %
Bilanzsumme in Mio. CHF 43'294 42'754 1,3%
Hypothekarforderungen 35'462 34'210 3,7%
Übrige Kundenforderungen 2'016 2'308 -12,6%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 33'317 32'759 1,7%
Kassenobligationen 707 764 -7,5%
Kundendepotwerte 12'304 10'899 12,9%
Fondsvolumen 2'495 2'093 19,2%
Anzahl Kunden 806'300 819'700 -1,6%
Personalbestand
(100%-Äquivalent)
1'319 1'327 -0,6%
Niederlassungen 67 67 ±0

 

(in Mio CHF) 31.12.2017 31.12.2016 Veränderung in %
Erfolgsrechnung
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 451,7 446,4 1,2%
Erfolg Kommissionsgeschäft 98,5 89,2 10,4%
Erfolg Handelsgeschäft 33,5 33,7 -0,5%
Übriger ordentlicher Ertrag 8,1 6,1 34,1%
Geschäftsertrag 591,8 575,3 2,9%
 
Personalaufwand 172,2 173,7 -0,9%
Sachaufwand 108,1 104,8 3,2%
Geschäftsaufwand 280,3 278,5 0,6%
 
Abschreibungen 29,8 30,1 -0,9%
Rückstellungen / Verluste 0,3 0,5 -40,7%
 
Geschäftserfolg 281,4 266,2 5,7%
 
Gewinn 223,0 214,6 3,9%
Cost/Income-Ratio 46,5% 47,2%  

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Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01
E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank erweitert ihr Angebot im Anlagebereich. Per 1. Januar 2018 werden die bestehenden Anlageprodukte «Depot» und «Vermögensverwaltung» angepasst und das Angebot mit der neuen Dienstleistung «Persönliche Anlageberatung» ausgebaut.​ ​

Die Migros Bank strukturiert ihr Anlageangebot neu, um noch besser die verschiedenen Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Mit Jahresbeginn bietet die Migros Bank die Persönliche Anlageberatung an: Der Kunde erhält einen persönlichen Kundenbetreuer, breiten Zugang zu Anlageresearch und eine permanente Risikoüberwachung des Portfolios. Der Kunde bleibt frei, inwieweit er diesen Anlagevorschlägen folgen und sie umsetzen möchte.

Damit positioniert sich das neue Angebot zwischen den beiden heute schon bestehenden Anlagedienstleistungen Vermögensverwaltung und Depot. Beim Vermögensverwaltungsmandat delegiert der Kunde der Bank sämtliche Anlageentscheide und deren Umsetzung. Bei der Depotführung dagegen verzichtet der Kunde vollständig auf Anlageberatung und Portfolio-Überwachung.

Auch für kleine und mittlere Vermögen geeignet

Auch preislich platziert sich die Persönliche Anlageberatung zwischen den beiden bestehenden Angeboten. Die Gebühr ist vermögensabhängig und beläuft sich auf 0,40 bis 0,60 Prozent des Depotvolumens. Separat verrechnet wird die Ausführung der Transaktionen, dies zu den attraktiven Ticket Fees der Migros Bank von 40 Franken via E-Banking bzw. 100 Franken über den Kundenbetreuer.

Gleichzeitig mit der Lancierung der Persönliche Anlageberatung senkt die Migros Bank das Mindestvermögen für die fondsbasierte Vermögensverwaltung: Neu wird diese bereits ab 20 000 Franken angeboten – und damit einem viel breiteren Kundenkreis als bei anderen Banken. Vermögensverwaltungsmandate mit Direktanlagen sind ab 250 000 Franken erhältlich.

Retrozessionen werden den Kundinnen und Kunden gutgeschrieben

Sowohl beim Vermögensverwaltungsmandat als auch bei der Persönlichen Anlage-beratung leitet die Migros Bank an ihre Kundinnen und Kunden allfällige Retrozessionen weiter, die sie für das Zeichnen und Verwahren von Anlagefonds von Drittanbietern erhält.

Mit ihren Änderungen im Anlagegebereich nimmt die Migros Bank die regulatorischen Veränderungen vorweg, die das Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) mit sich bringen wird. Das neue, dreiteilige Anlageangebot der Migros Bank entspricht bereits vollumfänglich den künftig zu erwartenden Anforderungen von FIDLEG.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Pressemitteilungen und Neuigkeiten 2017

Eine Jury aus renommierten Finanzexperten hat das Schweizer Finanzwort des Jahres 2017 gekürt. Es heisst Bitcoin. Die Wahl aus mehr als 250 Einsendungen erfolgte unter Federführung der Migros Bank und des Finanzportals finews.ch.

«Bitcoin» – so heisst das Schweizer Finanzwort des Jahres 2017. Unter Federführung der Migros Bank und des Finanzportals finews.ch fand die Wahl dieses Jahr zum vierten Mal statt. Das Finanzwort des Jahres wird aus zahlreichen eingesandten Publikumsvorschlägen von einer fünfköpfigen Fachjury ausgewählt. Die Jury setzt sich zusammen aus dem ehemaligen Bankier Oswald Grübel, der Professorin Sita Mazumder, dem Schriftsteller Michael Theurillat, dem finews.ch-Gründer Claude Baumann und Thomas Pentsy, dem Markt- und Produktanalysten der Migros Bank.

Kein anderes Phänomen in der Finanzbranche hat 2017 für mehr Aufsehen gesorgt als die Kryptowährung Bitcoin. Geradezu explosionsartig und verbunden mit riesigen Schwankungen hat sich deren Wert im Verlauf der vergangenen zwölf Monate vervielfacht, und ein Ende dieser unglaublichen Hausse ist nicht in Sicht.

Bitcoin revolutioniert dank der ihm zugrunde liegenden disruptiven Technologie traditionelle Geschäftsmethoden und -praktiken und verändert so ganze Prozesse. Die Blockchain-Technologie, über die der Bitcoin gehandelt wird, ermöglicht beispielsweise die Unterstützung von «intelligenten Verträgen» (smart contracts). Ein wesentlicher Vorteil besteht aber vor allem darin, dass das Bitcoin-Netzwerk dezentralisiert aufgebaut ist und damit keiner Kontroll- oder Regulierungsstelle unterliegt, eine Weltwährung.

Insofern ist der Bitcoin die erste und einzige globale Internetwährung mit Glaubwürdigkeit, was zu einem grossen Teil den Preisanstieg erklärt. Doch es gibt weitere Gründe für die bisherige Entwicklung: Früher mochten der Dollar oder der Franken monetäre Glaubwürdigkeit garantiert haben, doch heute ist das nur noch begrenzt der Fall.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Geldentwertung durch Null- und Negativzinsen und der damit verbundenen Kreditausweitung und der Abschaffung des Bankgeheimnisses, fürchten Millionen von Klein-Anlegern (insbesondere in Ländern mit einer hohen Geldentwertung) um ihr Erspartes und hoffen daher, im Bitcoin eine neue Sicherheit zu finden. Durch die limitierte Menge erscheint der Bitcoin als begehrenswerte Alternative zum «Papier-Geld» der Zentralbanken. Dies ist ein entscheidender Grund dafür, dass sich die Finanzwelt mit dem Bitcoin schwer tut, und dass manche Staaten den Bitcoin verbieten wollen. Doch ein Verbot dürfte die Nachfrage vermutlich nur noch weiter in die Höhe treiben – zumal es sich nicht umsetzen lässt.

Der Bitcoin ist, wie jede andere begehrte Währung, auch zu einem Hafen für Aktivitäten geworden, die von Cyberkriminalität und Kapitalflucht aus Ländern mit strikten Kapitalverkehrskontrollen oder aus politisch instabilen Staaten reichen. Als einzige echte Weltwährung ist der Bitcoin davon mehr betroffen als nationale Währungen.

Gewiss, die Blockchain verbunden mit Bitcoin haben das Potenzial, die Finanzwelt zu revolutionieren. Das Aufkommen des Internets in den 1990er-Jahren war ebenfalls ein Paradigmenwechsel. Viele «zündende» Geschäftsideen der damaligen Dotcoms setzten sich allerdings erst viel später am Markt durch. Unter diesen Prämissen hat 2017 unzweifelhaft die Stunde des Bitcoin geschlagen – wie es weitergeht, ist jedoch offen. Zu erwarten ist, dass die weitere Entwicklung der Bitcoin vorerst so wechselvoll und schwankungsanfällig sein wird, wie sie es bisher war.

Weitere Auskünfte

Thomas Pentsy, Markt- und Produktanalyst der Migros Bank
Tel: 044 229 85 63, E-Mail: thomas.pentsy@migrosbank.ch

Über das Schweizer Finanzwort des Jahres:

Unter Federführung der Migros Bank und des Finanzportals finews.ch hat 2017 die Wahl zum Schweizer Finanzwort des Jahres zum vierten Mal stattgefunden. Die Jury wählte den Begriff aus über zweihundert Einsendungen aus. Die in den Vorjahren gekürten Wörter lauteten: «Negativzinsen», «Nullzinspolitik» und «Frankenschock».

Die Generalversammlung der Migros Bank AG hat Fabrice Zumbrunnen und Michael Hobmeier per 1. Januar 2018 in den Verwaltungsrat gewählt. Fabrice Zumbrunnen ist Nachfolger von Herbert Bolliger, der Ende Jahr als Präsident der MGB-Generaldirektion und als Verwaltungsratspräsident der Migros Bank zurücktritt. Michael Hobmeier folgt auf Brigitte Ross, die Ende September 2017 ausgetreten ist.

Fabrice Zumbrunnen (48) studierte an der Universität Neuenburg Betriebswirtschaft und Soziologie. Er ist seit 1996 für die Migros-Gruppe tätig. Zunächst arbeitete er 16 Jahre für die Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg, bevor er 2012 als Leiter des Departements «Human Resources, Kulturelles und Soziales, Freizeit» in die Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) wechselte. Auf Anfang 2018 wird er die Nachfolge von Herbert Bolliger als Präsident der MGB-Generaldirektion antreten. Auf diesen Termin hin wird Herbert Bolliger auch aus dem Verwaltungsrat der Migros Bank ausscheiden; es ist vorgesehen, dass der neu zusammengesetzte Verwaltungsrat Fabrice Zumbrunnen zu seinem Präsidenten wählen wird.

Michael Hobmeier (52) unterstützt seit 2013 aktiv Startups in zukunftsträchtigen Branchen wie Fintech und Hightech, nachdem er von 2003 bis 2013 in der Regionalbank Valiant tätig war. Ab 2005 war Herr Hobmeier CEO der Valiant Bank und ab 2010 CEO der Valiant Holding. Vorher arbeitete er zehn Jahre lang als Partner bei IBM Business Consulting Services und PwC. Er hat an der Universität St. Gallen Finanz- und Rechnungswesen und an der ETH Zürich Elektrotechnik (Informationstheorie und Kryptologie) studiert. Er ersetzt im Verwaltungsrat der Migros Bank Brigitte Ross, die Ende September 2017 ausgetreten ist.

Mit den neuen Mitgliedern Fabrice Zumbrunnen und Michael Hobmeier präsentiert sich der Verwaltungsrat der Migros Bank ab 1. Januar 2018 wie folgt:

  • Designierter Präsident Fabrice Zumbrunnen (designierter Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes)
  • Vizepräsident Jörg Zulauf (Leiter des Departements Finanzen und Vizepräsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes)
  • Irene Billo (Mitarbeitervertreterin)
  • Michael Hobmeier (Unternehmer)
  • Bernhard Kobler (Verwaltungsrat und Stiftungsrat)
  • Prof. Dr. Peter Meier (Professor an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften)
  • Dr. Isabel Stirnimann Schaller (Rechtsanwältin)

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Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Beachten Sie bitte die Jahresendtermine für Ihre Zahlungsaufträge sowie für Ihre Einzahlungen in die Säule 3a. Damit stellen Sie sicher, dass diese noch rechtzeitig vor Jahresende ausgeführt werden.

Für Aufträge, die noch 2017 ausgeführt werden sollen, gelten folgende Stichtage:

  • Zahlungen: Zahlungsaufträge müssen bis 27. Dezember 2017 schriftlich bei der Migros Bank eintreffen oder bis 29. Dezember 2017 um 10 Uhr im E-Banking erfasst sein.
  • Säule 3a: Einzahlungen in die Säule 3a müssen bis 27. Dezember 2017 schriftlich bei der Migros Bank eintreffen oder bis 29. Dezember 2017 um 10 Uhr im E-Banking erfasst sein. Erwerbstätige mit Pensionskasse können maximal 6768 Franken einzahlen, Erwerbstätige ohne Pensionskasse 20 Prozent des Nettoerwerbseinkommens bzw. maximal 33 840 Franken.

Die Migros Bank baut ihr Netz von gebührenfreien Bargeldbezugsmöglichkeiten auf über 1700 Standorte aus. Geld abheben können Kundinnen und Kunden der Migros Bank neu nämlich auch in allen Denner-Standorten. Mit dieser Erweiterung bietet die Migros Bank eines der dichtesten Schweizer Netze für den gebührenfreien Bargeldbezug.​ ​

Mit ihrer Maestro-Karte beziehen Kundinnen und Kunden der Migros Bank nicht nur an den bankeigenen Bancomaten gebührenfrei Bargeld. Diese Möglichkeit besteht seit Anfang November 2017 auch in den rund 600 Denner-Standorten, einschliesslich Denner Express, Denner Partner, Denner Satellit und Denner Bibite. Kundinnen und Kunden der Migros Bank können bereits an diversen anderen Verkaufspunkten der Migros-Gruppe Geld abheben, so in den Migros-Supermärkten, Migros-Franchise-Geschäften (Migros-Partner, VOI), in Shops von Migrol-Tankstellen sowie in migrolino-Shops ohne Tankstelle.

Nach der Ausdehnung auf das Denner-Filialnetz sind es nun über 1500 Verkaufspunkte. Zusammen mit den mehr als 220 Bancomaten der Migros Bank ergibt das eines der dichtesten Schweizer Netze für den gebührenfreien Bargeldbezug.

Der Bargeldbezug erfolgt in den Denner-Standorten und in den meisten anderen Geschäften der Migros-Gruppe jeweils an der Kasse, bei einigen Migros-Supermärkten auch am Kundendienst. Dabei teilt der Kunde dem Personal den gewünschten Betrag mit, führt die Maestro-Karte ins Zahlterminal ein und gibt die PIN ein. Ein Vorteil gegenüber dem Bancomaten: Der Kunde kann eine individuelle Stückelung der Noten wünschen. Ein weiterer Vorzug: Einkäufe und Bargeldbezug lassen sich kombinieren – man erspart sich den separaten Gang zum Bancomaten.

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Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Brigitte Ross tritt Ende September 2017 aus dem Verwaltungsrat der Migros Bank AG zurück. Sie will sich künftig wieder verstärkt auf ihre Tätigkeit als Beraterin konzentrieren. ​

Brigitte Ross hat sich entschlossen, per 30. September aus dem Verwaltungsrat der Migros Bank AG zurückzutreten. Der Schritt erfolgt aufgrund ihres Wunsches, unabhängig von Interessenbindungen wieder vermehrt Bankberatungsmandate auszuüben.

Brigitte Ross ist seit mehr als 25 Jahren bei Banken und anderen Finanzdienstleistern im Bereich Finanztechnologie tätig. Sie gehört dem Verwaltungsrat der Migros Bank AG seit Anfang 2016 an. Der Verwaltungsrat der Migros Bank AG dankt Brigitte Ross für ihr Engagement und wünscht ihr für die weitere berufliche Zukunft alles Gute.

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Per 1. September 2017 senkt die Migros Bank die Verzinsung des Mietzinsdepots auf 0,01%. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus.

  neu per 01.09.17 bisher
Mietzinsdepot 0,010% 0,050%

Per 1. August 2017 senkt die Migros Bank die Verzinsung des Vorsorgekontos Säule 3a auf 0,4%. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus.

  neu per 01.08.17 bisher
Vorsorgekonto Säule 3a 0,4% 0,5%

Die Migros Bank ist im ersten Semester 2017 weiter gewachsen. Besonders erfreulich verlief das Anlagegeschäft: Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft stieg um 6,9%, die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate legte gar um 15,0% zu. Zudem wurde Mitte Jahr die Fondspalette deutlich erweitert. Der Halbjahresgewinn konnte im anspruchsvollen Zins- und Konkurrenzumfeld um 3,0% auf CHF 112 Mio. gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Migros Bank ihr Anlagegeschäft weiter ausgebaut. Eine deutliche Zunahme verzeichneten insbesondere die Vermögensverwaltungsmandate: Ihre Zahl stieg um 15,0%. Eine Erweiterung erfuhr per 30. Juni auch die Fondspalette. Neu offeriert die Migros Bank für jede Anlagestrategie gleichzeitig einen klassisch und einen nachhaltig investierenden Fonds; damit verfügt sie über eines der breitesten und komplettesten Angebote für nachhaltige Strategiefonds der Schweiz. Nicht zuletzt dank der Lancierung der neuen Anlageinstrumente stieg das Fondsvolumen im ersten Halbjahr um 12,7% auf CHF 2,4 Mrd. Die Summe sämtlicher Fonds und Wertschriften, welche Kundinnen und Kunden in Depots der Migros Bank hielten, erhöhte sich um 6,0% auf CHF 11,6 Mrd.

Die Höhe der bilanziellen Kundengelder blieb mit CHF 33,5 Mrd. stabil (+0,1%). Dabei kam es zu gewissen Verschiebungen – so legten z.B. die Privat- und Premiumkonten um 3,2% zu, während sich der Bestand an Kassenobligationen um 2,6% verringerte. Die Hypothekarforderungen konnten in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld um 2,2% auf CHF 35 Mrd. gesteigert werden, dies auch dank einer erfolgreichen Zinsrabattaktion im zweiten Quartal.

Betriebliche Effizienz weiter verbessert

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich leicht um 0,1% auf CHF 223 Mio. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft stieg markant um 6,9% auf CHF 48 Mio., während der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 14,0% auf CHF 15 Mio. zurückging. Insgesamt resultierte eine Zunahme des Geschäftsertrags um 0,9% auf CHF 293 Mio.

Der Geschäftsaufwand andererseits konnte dank striktem Kostenmanagement bei CHF 137 Mio. praktisch konstant gehalten werden (–0,1%), trotz erhöhter Geschäftsvolumen. Der Personalaufwand verringerte sich dabei um 2,2%, während der Sachaufwand um 3,7% zunahm. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich vom bereits erfreulich tiefen Wert von 47,0% weiter auf 46,0%.

Erfreuliches Gewinnplus von 3,0%

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 140 Mio. (+1,9%). Unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und Steuern stellte sich der Gewinn auf CHF 112 Mio. Damit konnte trotz des anspruchsvollen Zins- und Konkurrenzumfelds ein Plus von 3,0% erzielt werden.

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Geschäftsabschluss 1. Halbjahr 2017 (PDF, 43KB)

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Die Migros Bank baut ihre Palette an Strategiefonds deutlich aus. Neu führt sie eines der umfassendsten Angebote der Schweiz für Nachhaltigkeitsfonds. Für die Anlagestrategie und das Portfolio-Management aller nachhaltig und klassisch investierenden Fonds ist das Investment Office der Migros Bank verantwortlich.

Die Migros Bank erweitert ihre Palette an Anlagemöglichkeiten: Sie bietet für jede ihrer fünf Anlagestrategien neu sowohl einen klassischen als auch einen nachhaltig investierenden Strategiefonds. Die Aktienquoten reichen je nach Strategie von 0 bis 85 Prozent. Verbreitert wird zudem das Angebot an Vorsorgefonds für 3a- und Freizügigkeitsgelder. Es umfasst neu drei Anlagestrategien mit 0 bis 45 Prozent Aktienanteil; diese werden mit je einem klassisch und einem nachhaltig investierenden Anlageprodukt abgedeckt.

Eines der komplettesten Nachhaltigkeitsangebote der Schweiz

Insgesamt bestehen somit acht Nachhaltigkeitsfonds. Das bildet eines der breitesten und komplettesten Nachhaltigkeitsangebote der Schweiz. Die Unternehmen, in welche die Nachhaltigkeitsfonds der Migros Bank investieren, müssen nicht nur finanziell attraktiv sein, sondern auch ökologisch, sozial und hinsichtlich Unternehmensführung vorbildlich.

Migros Bank Fonds – neuer Name für die Anlageprodukte der Migros Bank

Sowohl für die klassisch als auch für die nachhaltig investierenden Fonds ist das Investment Office der Migros Bank verantwortlich. Das wird durch den neuen Namen «Migros Bank Fonds» verdeutlicht. Dieser ersetzt die bisherige Bezeichnung «Mi-Fonds».

Die Wahl der geeigneten Vermögensaufteilung nach Aktien, Obligationen, Liquidität und übrigen Anlagen ist der wichtigste Faktor für den langfristigen Anlageerfolg. Diese entscheidende Aufgabe wird den Investorinnen und Investoren durch einen Strategiefonds abgenommen. Passend zum jeweiligen Risikoprofil bietet er eine optimale Vermögensaufteilung, die das Investment Office der Migros Bank über alle Marktphasen hinweg diszipliniert umsetzt. Gleichzeitig gewährleistet der Strategiefonds eine risikosenkende, breite Diversifikation – und dies bereits ab kleinen Anlagesummen.

Die Strategiefonds der Migros Bank im Überblick

  Klassische Strategiefonds Nachhaltige Strategiefonds
Strategie Einkommen (0% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 0 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 0
Strategie Konservativ (25% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 25 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 25
Strategie Ausgewogen (45% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 45 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 45
Strategie Wachstum (65% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 65 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 65
Strategie Dynamisch (85% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 85 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 85

 

  Klassische Strategiefonds Vorsorge Nachhaltige Strategiefonds Vorsorge
Strategie Einkommen (0% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 0 V Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 0 V
Strategie Konservativ (25% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 25 V Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 25 V
Strategie Ausgewogen (45% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 45 V Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 45 V

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Per 1. Juli 2017 senkt die Migros Bank die Zinssätze von diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu ab 01.07.17 bisher
Sparkonto / Seniorensparkonto 0,05% 0,06%
Anlagesparkonto (bis CHF 100 000) 0,08% 0,10%

Die Migros Bank senkt die Zinsen von zwei- bis fünfjährigen Festhypotheken für selbst bewohntes Wohneigentum. Davon profitieren Kunden mit Erstfinanzierungen und Ablösungen von Drittbanken. Sie erhalten Festhypotheken aktuell bereits ab 0,62 Prozent. Der Zeitpunkt zum Anbinden der tiefen Zinsen ist besonders günstig: In den nächsten Monaten ist mit einem leichten Anstieg der langfristigen Zinsen zu rechnen.

Wer für das selbst bewohnte Wohneigentum zum ersten Mal eine Hypothek abschliesst oder die bestehende Finanzierung zur Migros Bank wechselt, erhält je nach Laufzeit bis zu 30 Prozent Rabatt auf den Festhypothekarzinsen. Beispielsweise zweijährige Festhypotheken sind bereits für 0,62 Prozent erhältlich. Damit zählen die Konditionen der Migros Bank zu den attraktivsten im Markt.

Festhypotheken ähnlich preiswert wie Libor-Hypotheken

Nach Ansicht der Migros Bank ist der Zeitpunkt besonders günstig, um das tiefe Zinsniveau mit einer Festhypothek anzubinden. Der Zinsaufschlag von Festhypotheken gegenüber Libor-Hypotheken ist nämlich zurzeit noch äusserst gering. Man erhält die Absicherung gegen steigende Zinsen somit praktisch kostenlos. «Die Spanne wird sich ausweiten, wenn die langfristigen Zinsen in den kommenden Monaten allmählich steigen», prognostiziert Christoph Sax, Chefökonom der Migros Bank.

Moderater Zinsanstieg in der zweiten Jahreshälfte 2017 zu erwarten

Seinen Zinsausblick begründet Sax mit einer sich ändernden Risikoeinschätzung. «Sofern in Frankreich Marine Le Pen die Präsidentschaftswahl nicht für sich entscheidet, dürften spätestens nach den deutschen Bundestagswahlen im Herbst die Europäische Zentralbank (EZB) und die Finanzmarktakteure ihr Augenmerk weg von den politischen Risiken und hin zur wirtschaftlichen Entwicklung der Währungsunion verlagern.» Angesichts der günstigen Konjunkturlage werden Leitzinserhöhungen durch die EZB – und in der Folge auch durch die Schweizerische Nationalbank – ab Mitte 2018 ein Thema.

«Die langfristigen Zinsen werden diese Trendwende der Geldpolitik gemäss unserem Szenario ab der zweiten Jahreshälfte 2017 langsam vorwegnehmen und etwas anziehen.» Bei Schweizer Bundesobligationen mit zehn Jahren Laufzeit rechnet die Migros Bank bis in einem Jahr mit einem Rendite-Anstieg um 0,25 Prozentpunkte. Dies bedeutet, dass auch die Zinssätze für Festhypotheken etwas steigen dürften.

Risikobereite Kreditnehmer setzen weiterhin auf Libor-Hypotheken

Die kurzfristigen Zinsen werden dagegen vorläufig noch nicht anziehen. Der CHF-Libor-Satz dürfte im Gleichschritt mit den Leitzinsen erst ab der zweiten Jahreshälfte 2018 allmählich steigen. Die Kadenz der Leitzinserhöhungen wird aber voraussichtlich nicht allzu hoch ausfallen. Für risikobereite Kreditnehmer ist daher nicht zwingend ein Wechsel in eine Festhypothek angezeigt. Stattdessen können sie weiterhin auf Libor-Hypotheken setzen.

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Die Migros Bank baut ihr Netz von gebührenfreien Bargeldbezugsmöglichkeiten weiter aus. Geld abheben können Kundinnen und Kunden der Migros Bank neu auch in den Shops von Migrol-Tankstellen.

Mit ihrer Maestro-Karte beziehen Kundinnen und Kunden der Migros Bank nicht nur an den über 220 bankeigenen Bancomaten gebührenfrei Bargeld. Diese Möglichkeit besteht seit Anfang Februar 2017 neu auch in den rund 140 Shops von Migrol-Tankstellen. Bereits seit längerem können Kundinnen und Kunden der Migros Bank an diversen anderen Verkaufspunkten der Migros-Gruppe Geld abheben, nämlich in Migros-Supermärkten, Migros-Franchisegeschäften (Migros-Partner, VOI) sowie migrolino-Shops ohne Tankstelle. Mit der Ausdehnung auf die Shops von Migrol-Tankstellen sind es nun über 800 Standorte, und zusammen mit den Bancomaten der Migros Bank ergibt das eines der dichtesten Schweizer Netze zum gebührenfreien Bargeldbezug.

Der Bargeldbezug erfolgt in den Shops der Migrol-Tankstellen und an anderen Verkaufspunkten der Migros-Gruppe jeweils an der Kasse, bei einigen Migros-Supermärkten auch am Kundendienst. Dabei teilt der Kunde dem Personal den gewünschten Betrag mit, führt die Maestro-Karte ins Zahlterminal ein und gibt die PIN ein. Ein Vorteil gegenüber dem Bancomaten: Der Kunde kann eine individuelle Stückelung der Noten wünschen. Ein weiterer Vorzug: Einkäufe und Bar-geldbezug lassen sich kombinieren – man erspart sich den separaten Gang zum Bancomaten.

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Christoph Sax übernimmt per 1. Februar 2017 die neu geschaffene Funktion des Chefökonomen der Migros Bank. Die Ernennung erfolgt im Zuge eines Ausbaus des Anlagegeschäfts durch die Migros Bank.

Christoph Sax (40) hat an der Universität Basel Wirtschaftswissenschaften studiert und zum Thema «Schweizer Börse und Konjunkturzyklus» doktoriert. Seit 2011 arbeitete er in der Funktion als Makroökonom und stellvertretender Leiter Finanzanalyse für die Luzerner Kantonalbank. Zuvor war er mehrere Jahre als Ökonom für das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) tätig – zunächst in der Direktion für europäische Angelegenheiten, dann als stellvertretender Leiter des Ressorts «Makroökonomische Unterstützung».

Die Ernennung von Christoph Sax zum Chefökonomen der Migros Bank erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Bank ihre Angebote und Beratungsdienstleistungen im Anlagegeschäft weiter ausbaut. Per Anfang 2017 schuf die Migros Bank den Bereich Investment Office, der neben dem bisherigen Asset Management neu die Funktion des Chefökonomen sowie die Abteilung Finanzplanung umfasst. Das Investment Office rapportiert direkt an den Geschäftsleitungs-Präsidenten der Migros Bank.

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In einem herausforderungsreichen Marktumfeld erzielte die Migros Bank 2016 einen Gewinn von CHF 215 Mio. Der Rückgang um 5,2% war vor allem auf tiefere Zins- und Handelserträge zurückzuführen. Erfreulich entwickelte sich das Anlagegeschäft: Die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate stieg um 10,9%. Das Anlagegeschäft wird 2017 weiter verstärkt werden, ebenso wie das Firmenkundengeschäft.

Die Migros Bank setzte 2016 den Ausbau ihrer Kernaktivitäten fort. So vermochte sie im Anlagegeschäft die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate um 10,9% zu steigern – trotz des anspruchsvollen Börsenumfelds. Auch die bilanziellen Kundengelder erfuhren einen Zuwachs, nämlich um +1,3% auf CHF 33,5 Mrd. Dabei setzte sich die Umschichtung in Einlagen in Kontoform zulasten von Kassenobligationen fort. Letztere reduzierten sich um 12,0%, während z.B. die Privat- und Premiumkonten um 8,5% zulegten.

Festhalten an vorsichtiger Kreditvergabepolitik

Die Hypothekarforderungen erreichten CHF 34,2 Mrd. Das entsprach einer Zunahme um 1,9% und lag leicht unter dem Marktwachstum. Im ausgesprochen kompetitiven Wettbewerbsumfeld hielt die Migros Bank 2016 konsequent an ihrer vorsichtigen Kreditvergabepolitik fest. Am Bilanzstichtag bestand das Hypothekarportfolio bei den Wohnbauten zu 97% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungsquote bis 67%. Die durchschnittliche Kredithöhe betrug CHF 333‘000 bei Stockwerkeigentum bzw. CHF 437‘000 bei Einfamilienhäusern. Bezogen auf das gesamte Hypothekarportfolio lag der Anteil der Festhypotheken bei knapp 88%.

Rückgang im Zinsgeschäft, Plus im Kommissionsgeschäft

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft verringerte sich um 3,0% auf CHF 446 Mio., dies aufgrund leicht erhöhter Wertberichtigungen für Kredite. Gleichwohl betrugen die Risikokosten weiterhin weniger als ein halbes Promille des gesamten Kreditvolumens. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft verbesserte sich um 1,6% auf CHF 89 Mio., während der Erfolg aus dem Handelsgeschäft gegenüber 2015 rückläufig war. Damals hatte die Aufgabe des Euro-Kurses durch die Schweizerische Nationalbank ausserordentlich viele Fremdwährungstransaktionen zur Folge. 2016 hat sich die Lage an den Devisenmärkten normalisiert und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft verringerte sich um 13,5% auf CHF 34 Mio. Insgesamt sank der Geschäftsertrag um 3,1% auf CHF 575 Mio.

Infolge des Ausbaus der Kernaktivitäten stiegen der Personal- und Sachaufwand um 1,5% bzw. 0,3%. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsaufwand um 1,0% auf CHF 279 Mio. Dank striktem Kostenmanagement konnte die Cost/Income-Ratio weiterhin auf einem erfreulich tiefen Niveau von 47,2% gehalten werden und lag somit nur wenig über dem Vorjahreswert von 46,8%.

Rückläufige Zins- und Handelserträge prägen den Gewinnausweis

Nach Berücksichtigung von Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 266 Mio. Das entsprach einer Abnahme um 7,5%, die hauptsächlich auf die erwähnten rückläufigen Zins- und Handelserträge zurückzuführen war. Im Geschäftsjahr 2016 konnte ein ausserordentlicher Ertrag von knapp CHF 7 Mio. vereinnahmt werden; davon entfiel ein Grossteil auf den Verkauf einer Liegenschaft in Luzern. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von CHF 215 Mio. (-5,2%).

Neue Organisationsstruktur per 1. Januar 2017

Auf Anfang 2017 trat die neue, verschlankte Organisationsstruktur der Migros Bank in Kraft. Die bisherigen Geschäftsbereiche wurden neu gruppiert, so dass sich die Geschäftsleitung seit 1. Januar 2017 wie folgt zusammensetzt: Harald Nedwed (Präsident der Geschäftsleitung), Stephan Wick (Logistik, Vize-Präsident der Geschäftsleitung), Marcel Egloff (Firmenkunden), Markus Maag (Private Kunden), Rolf Knöpfel (Innovation und Marketing), Andreas Schindler (Risikomanagement und Finanzen).

Ziel der Reorganisation war, die Führung im Verkauf effizienter zu gestalten, um zeitnaher auf Marktveränderungen und sich wandelnde Kundenbedürfnisse zu reagieren. Zu diesem Zweck wurden die bisherigen Segmente Privat- und Premiumkunden zusammengelegt. Das bringt noch mehr Kundennähe. So gibt es künftig z.B. in allen 67 Niederlassungen Berater für individuell betreute Kunden sowie Beratungsmöglichkeiten zum gesamten Anlageuniversum der Migros Bank.

Die neue Unternehmensstruktur widerspiegelt zudem den Ausbau des Anlage- und Firmenkundengeschäfts. So werden im laufenden Jahr die Anlagekompetenz und -palette verbreitert und das Firmenkundengeschäft arbeitet an einer Verstärkung in fünf erfolgversprechenden Bereichen: Investitionsgüterleasing, Immobiliendienstleistungen, Gesundheitsbranche, vertiefte Kooperation mit der Migros-Gruppe und ihren Partnern sowie die Prüfung eines Einstiegs in den Start-up-Markt. Ausdrücklich kein Ziel dieser neuen Organisationsstruktur war die Einsparung von Personalkosten.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017

Angesichts der anhaltenden Negativzinsen und des damit verbundenen Margendrucks wird das Geschäftsumfeld 2017 herausfordernd bleiben. Die Migros Bank sieht sich gut aufgestellt – für Zuversicht sorgen die Effizienzgewinne und die erhöhte Innovationskraft dank der neuen Organisationsstruktur, die Stärkung des Anlage- und Firmenkundengeschäfts sowie die neuen, zukunftsgerichteten Beratungs-Tools.

(in Mio CHF) 2016 2015 Veränderung
Bilanzsumme 42'752 42'232 520 1.2%
Hypothekarforderungen 34'231 33'592 639 1.9%
Übrige Kundenforderungen 2'350 2'578 -228 -8.8%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 32'759 32'215 544 1.7%
Kassenobligationen 764 869 -105 -12.0%
Geschäftsertrag 575.3 593.5 -18.2 -3.1%
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 446.4 460.1 -13.7 -3.0%
Erfolg Kommissionsgeschäft 89.2 87.8 1.4 1.6%
Erfolg Handelsgeschäft 33.7 38.9 -5.2 -13.5%
Übriger ordentlicher Ertrag 6.1 6.7 -0.6 -9.8%
Geschäftsaufwand 278.5 275.7 2.8 1.0%
Personalaufwand 173.7 171.2 2.5 1.5%
Sachaufwand 104.8 104.5 0.3 0.3%
Abschreibungen 30.1 30.5 -0.4 -1.3%
Rückstellungen/Verluste 0.5 -0.3 0.8  
Geschäftserfolg 266.2 287.7 -21.5 -7.5%
Gewinn 214.6 226.3 -11.7 -5.2%
Cost/Income - Ratio* 47.2% 46.8%    
Anzahl Kunden 819'700 829'100 -9'400 -1.1%
Kundendepotwerte 10'899 10'421 478 4.6%
Personalbestand
(100%-Äquivalent)
1'327 1'334 -7 -0.5%

*Geschäftsaufwand dividiert durch Geschäftsertrag (exkl. Veränderung von ausfallbedingten Wertberichtigungen sowie Verluste im Zinsengeschäft)

 

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Pressemitteilungen und Neuigkeiten 2016

Die Migros Bank senkt per 1. Januar 2017 die Zinssätze für Jugendspar-, Geschenkspar- und Jugendstartkonto. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu per 01.01.2017 bisher
Jugendspar-/Geschenksparkonto 0,6% 0,8%
Jugendstartkonto 0,4% 0,6%

Die Generalversammlung der Migros Bank AG hat per 1. Januar 2017 Bernhard Kobler in den Verwaltungsrat gewählt. Er ersetzt Prof. Dr. Rudolf Volkart, der Ende 2016 aus dem Verwaltungsrat ausscheidet.

Bernhard Kobler (59) ist Absolvent der Swiss Banking School und des Insead in Fontainebleau. Von 2015 bis 2016 leitete er bei Julius Bär das Marktgebiet Zentralschweiz. 1998 bis 2014 war er für die Luzerner Kantonalbank tätig; die letzten zehn Jahre davon führte er das Finanzinstitut als CEO. Zuvor arbeitetet er fast zwei Jahrzehnte für die UBS, zuletzt als Leiter Retailbanking der Region Zürich. Seit 2009 ist er Verwaltungsratspräsident der B. Braun Medical AG in Sempach.

Bernhard Kobler ersetzt im Verwaltungsrat der Migros Bank Prof. Dr. Rudolf Volkart. Der Ordinarius emeritus für Corporate Finance der Universität Zürich scheidet Ende 2016 aus dem Verwaltungsrat aus, weil er die in der Migros-Gruppe geltende Altersgrenze erreicht. Dem Gremium gehört Rudolf Volkart seit 2009 an.

Neben Bernhard Kobler umfasst der Verwaltungsrat der Migros Bank folgende bisherige Mitglieder:

  • Präsident Herbert Bolliger (Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes)
  • Vizepräsident Jörg Zulauf (Leiter des Departements Finanzen und Vizepräsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes)
  • Irene Billo (Mitarbeitervertreterin)
  • Prof. Dr. Peter Meier (Professor an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften)
  • Dr. Isabel Stirnimann Schaller (Rechtsanwältin, Nobel & Hug)
  • Brigitte Ross (Unternehmerin)

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Die Geschäftsleitung der Migros Bank erfährt per 1. Januar 2017 personelle Veränderungen. Neu zu Geschäftsleitungsmitgliedern ernannt werden Rolf Knöpfel und Andreas Schindler. Thomas Straubinger scheidet altersbedingt aus dem Gremium aus.

Der Verwaltungsrat der Migros Bank ernennt per 1. Januar 2017 Rolf Knöpfel und Andreas Schindler zu Geschäftsleitungsmitgliedern. Beides sind langjährige Mitarbeitende der Migros Bank.

Rolf Knöpfel wird Leiter Innovation und Marketing

Rolf Knöpfel (Jahrgang 1972) wird Leiter des neu geschaffenen Geschäftsleitungsbereichs Innovation und Marketing. Dieser entsteht aus der Zusammenführung der zwei bisher nicht direkt in der Geschäftsleitung vertretenen Bereiche Marketing und Business Development. Nach seinem Eintritt in die Migros Bank im Jahr 2002 leitete Rolf Knöpfel zuerst das Prozessmanagement sowie mehrere strategische Projekte und danach den Bereich Business Development. Zuvor war er während elf Jahren für das Flugsicherungsunternehmen Skyguide tätig, zuletzt als Leiter Information Management.

Andreas Schindler wird Leiter Risikomanagement und Finanzen

Andreas Schindler (Jahrgang 1971) wird Nachfolger von Geschäftsleitungsmitglied Thomas Straubinger. Dieser führte bislang das Risikomanagement und geht auf Anfang 2017 in Pension. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung danken Thomas Straubinger für seine in den letzten 26 Jahren für die Migros Bank geleistete wertvolle Arbeit und wünschen ihm für seine weitere Zukunft alles Gute.

Andreas Schindler wird nicht nur für die bislang von Thomas Straubinger geführte Einheit zuständig sein. Per Anfang Jahr werden das Risikomanagement und der Bereich Finanzielle Führung zum neuen Geschäftsleitungsbereich Risikomanagement und Finanzen zusammengelegt.

Andreas Schindler leitet seit 2011 die Interne Revision der Migros Bank. Zuvor arbeitete er bei verschiedenen Banken und Finanzunternehmen in den Bereichen Finanzen und Revision. Seine ersten Berufsjahre verbrachte er von 1987 bis 1995 bei der Migros Bank.

Neue Zusammensetzung der Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung setzt sich ab 1. Januar 2017 wie folgt zusammen: Harald Nedwed (Präsident der Geschäftsleitung), Stephan Wick (Logistik, Vize-Präsident der Geschäftsleitung), Marcel Egloff (Firmenkunden), Markus Maag (Private Kunden), Rolf Knöpfel (Innovation und Marketing), Andreas Schindler (Risikomanagement und Finanzen).

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Per 1. November 2016 senkt die Migros Bank die Verzinsung des Vorsorgekontos Säule 3a auf 0,5%. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus.

  neu per 01.11.2016 bisher
Vorsorgekonto Säule 3a 0,5% 0,6%

Die Migros Bank ist die einzige Schweizer Bank, bei der sämtliche Kundinnen und Kunden eine jahresgebührenfreie Maestro-Karte in CHF erhalten. Diese ist viel breiter einsetzbar als die bisherige Kontokarte M-Card, die im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2016 ersetzt wird.

Egal ob die Kundinnen und Kunden bei der Migros Bank beispielsweise ein Privat- oder Sparkonto führen: In den kommenden Monaten erhalten sie eine jahresgebührenfreie Maestro-Karte. Die bisherige Kontokarte M-Card wird nämlich abgeschafft und durch eine neue Maestro-Karte ersetzt. Diese ist viel breiter einsetzbar als die Kontokarte.

Mit der neuen Maestro-Karte können Kunden nicht nur in den Migros-Unternehmen und bei den SBB einkaufen wie bisher mit der Kontokarte, sondern neu in 200‘000 Geschäften und Restaurants in der gesamten Schweiz. Zusätzlich lässt sich mit der Maestro-Karte auch weltweit bargeldlos bezahlen.

Trotzdem brauchen die Kunden für die neue Maestro-Karte in CHF nicht mehr zu bezahlen, denn auch sie ist jahresgebührenfrei. Die Migros Bank ist damit die einzige Schweizer Bank, bei der sämtliche Kunden mit einem Transaktions- oder Sparkonto eine Maestro-Karte ohne Jahresgebühr erhalten.

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Die Migros Bank hat im ersten Semester 2016 ihr Kerngeschäft weiter ausgebaut. So steigerte sie den Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft um 4,7% und die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate nahm gar um 9,4% zu. Der Hypothekarbestand erhöhte sich um 1,3%. Der Halbjahresgewinn erreichte CHF 109 Mio.; das entspricht einem Rückgang um 5,8%.

Im Privat- und Firmenkundengeschäft ist die Migros Bank weiter gewachsen. Eine deutliche Zunahme erfuhren insbesondere die Vermögensverwaltungsmandate: Ihre Zahl stieg um 9,4%, ungeachtet der negativen Aktienmarktentwicklung. Die Hypothekarausleihungen nahmen um 1,3% zu und erreichten per Ende Juni CHF 34,0 Mrd. Dabei hielt die Migros Bank konsequent an der vorsichtigen Kreditvergabepolitik fest. Der Bestand an bilanziellen Kundengeldern erhöhte sich leicht um 0,8% auf CHF 33,3 Mrd.

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte stabil gehalten werden. Nach Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Kreditausfälle sank der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 2,1% auf CHF 223 Mio. Der Grund war, dass in der Vorjahresperiode erfolgswirksame Auflösungen von Wertberichtigungen vorgenommen wurden – dieser Effekt entfiel im ersten Semester 2016. Auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sank gegenüber dem ersten Halbjahr 2015. Damals hatte die Aufgabe des Euro-Kurses durch die Schweizerische Nationalbank zahlreiche Fremdwährungstransaktionen zur Folge. Im ersten Semester 2016 hat sich die Lage an den Devisenmärkten normalisiert und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft verringerte sich um 20,1% auf CHF 17,5 Mio. Dagegen entwickelte sich der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft erfreulich und erreichte Ende Juni CHF 45 Mio. (+4,7%). Insgesamt ging der Geschäftsertrag gegenüber der Vorjahresperiode um 2,4% auf CHF 290 Mio. zurück.

Parallel zur Entwicklung der Geschäftsvolumen stieg der Geschäftsaufwand um 0,9% auf CHF 137 Mio. Dabei blieb der Sachaufwand mit CHF 50 Mio. praktisch unverändert (+0,2%) und die Personalkosten erhöhten sich um 1,3% auf CHF 87 Mio. Zur Jahresmitte betrug der Personalbestand 1335 Vollzeitstellen; davon waren 66 Auszubildende.

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen, Rückstellungen und Verluste resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 138 Mio. (-4,9%). Nach Steuern belief sich der Halbjahresgewinn auf CHF 109 Mio. (-5,8%).

In der Berichtsperiode setzte die Migros Bank den Ausbau ihres Filialnetzes fort. Am 22. Januar eröffnete sie eine neue Niederlassung in Meyrin-Vernier. Die Zahl der Standorte ist damit auf 67 gestiegen. Seit dem Start der Filialexpansion 2008 wurden bereits über 20 neue Nie-derlassungen in Betrieb genommen.

(in Mio. CHF) 30.06.2016 30.06.2015  
Brutto-Erfolg Zinsengeschäft 225.3 225.1 0.0%
Veränderungen Wertberichtigungen -2.3 2.7  
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 223.0 227.8 -2.1%
       
Erfolg Kommissionsgeschäft 44.6 42.6 4.7%
Erfolg Handelsgeschäft 17.5 21.9 -20.1%
Übriger ordentlicher Erfolg 5.2 5.1 0.9%
Total Geschäftsertrag 290.2 297.4 -2.4%
       
Personalaufwand 87.2 86.1 1.3%
Sachaufwand 50.2 50.2 0.2%
Total Geschäftsaufwand 137.4 136.2 0.9%
       
Geschäftserfolg 137.8 144.9 -4.9%
       
Halbjahresgewinn 108.5 115.2 -5.8%
       
Cost/Income - Ratio 47.0% 46.2%  
(in Mio. CHF) 30.06.2016 31.12.2015  
Bilanzsumme 42'644 42'232 1.0%
Hypotheken 34'039 33'592 1.3%
Kundengelder 33'343 33'084 0.8%
Kundendepotwerte 10'399 10'421 -0.2%
Personaleinheiten 1'335 1'334 0.1%
Niederlassungen 67 66  

Die Migros Bank nimmt per 1. Juli Gebührenänderungen im Zahlungsverkehr vor. Sie reduziert den Preis für SEPA-Zahlungen von Privatkunden: Diese zahlen neu CHF 0.30 statt CHF 2 pro Transaktion. Angepasst werden zudem die Gebühren für Daueraufträge, die der Kunde nicht selber im E-Banking erfasst: Das Einrichten und Mutieren eines Dauerauftrags durch einen Kundenbetreuer kosten neu je 10 Franken. Das Löschen eines Dauerauftrags durch einen Kundenbetreuer bleibt kostenlos. Keine Gebührenänderung erfolgt bei Daueraufträgen, die der Kunde selber im E-Banking erfasst: Einrichten, Mutation und Löschen sind weiterhin kostenlos.

Ebenfalls per 1. Juli senkt die Migros Bank die Zinssätze auf diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund der anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Zinsänderungen im Überblick:

  neu per 01.07.2016 bisher
Privatkonto CHF, Premiumkonto 0,01% 0,03%
Sparkonto 0,06% 0,10%
Anlagesparkonto 0,10% 0,20%
Freizügigkeitskonto 0,20% 0,25%

Die Migros Bank senkt per 1. Juni die Zinssätze für Kassenobligationen. Der Schritt erfolgt als Reaktion auf die negativen Geld- und Kapitalmarktzinsen.

Die Änderungen in Kürze:

  Zinsen ab 01.06.2016 bisher
Kassenobligation 2 Jahre 0,00% 0,00%
Kassenobligation 3 Jahre 0,00% 0,10%
Kassenobligation 4 Jahre 0,10% 0,20%
Kassenobligation 5 Jahre 0,20% 1,30%
Kassenobligation 6 Jahre 0,25% 0,40%
Kassenobligation 7 Jahre 0,30% 0,50%
Kassenobligation 8 Jahre 0,40% 0,50%

Die Migros Bank senkt per 1. Februar die Zinssätze auf diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund der anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu per 01.02.2016 bisher
Vorsorgekonto 0,60% 0,75%
Freizügigkeitskonto 0,25% 0,30%
Anlagesparkonto 0,20% 0,25%
Jugend-/Geschenksparkonto 0,80% 1,00%
Privatkonto CHF, Premiumkonto 0,03% 0,05%
Jugendstartkonto 0,60% 0,80%
Kontokorrent CHF 0,00% 0,01%

Am 22. Januar 2016 eröffnet die Migros Bank eine neue Niederlassung in Meyrin-Vernier (GE). Die Eröffnung ist Teil einer landesweiten Filialexpansion aufgrund des starken Wachstums der Migros Bank. Seit dem Startschuss für die Erweiterung im Jahr 2008 ist die Zahl der Standorte von 45 auf 67 gestiegen.

Die Migros Bank kommt noch näher zu ihren Kunden. Am 22. Januar 2016 wird in Meyrin-Vernier die fünfte Niederlassung im Kanton Genf eröffnet. Damit verfügt die Bank fortan in der Schweiz über 67 Niederlassungen.

«Meyrin-Vernier liegt in einer wirtschaftlich aufstrebenden Region, die sich sehr dynamisch entwickelt», so Alain Zahnd, Leiter der neuen Niederlassung. Die neue Filiale befindet sich auf einer Fläche von 280 Quadratmetern im Einkaufszentrum Meyrin Centre, Avenue de Feuillasse 24, 1217 Meyrin. In der grosszügig und modern gestalteten Beratungszone bietet das vierköpfige Team eine kompetente Betreuung bei allen finanziellen Fragen, von der Anlage über die Vorsorge bis zur Finanzierung von Wohneigentum.

Die Niederlassung ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Bancomat ist während der gesamten Öffnungszeiten des Einkaufszentrums zugänglich.

Weitere Auskünfte
Alain Zahnd, Niederlassungsleiter der Migros Bank in Meyrin-Vernier
Tel.: 022 719 88 01, E-Mail: alain.zahnd@migrosbank.ch
Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel.: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank konnte sich im schwierigen Zinsumfeld des Geschäftsjahrs 2015 gut behaupten. Zwar verursachten die Negativzinsen deutlich höhere Bilanz-Absicherungskosten und belasteten dadurch den Erfolg aus dem Zinsengeschäft. Aber die erfreuliche Entwicklung im Kommissions- und Handelsgeschäft sowie das strikte Kostenmanagement führten zu einem Gewinn leicht über dem Vorjahresniveau.

Auch im zurückliegenden Jahr hielt der Zuwachs an bilanziellen Kundengeldern an. Diese stiegen 2015 um CHF 0,8 Mrd. oder 2,5% auf CHF 33,1 Mrd. Dabei nahmen die Kundengelder in Kontoform zulasten der Kassenobligationen zu. Letztere reduzierten sich um 8,7%, während z.B. die Privat- und Premiumkonten um 4,7% zulegten. Die Vorsorgekonten für die Säule 3a wuchsen gar um 5,1%.

Weiterhin positive Entwicklung bei den Hypotheken

Die Hypothekarforderungen nahmen um CHF 1,0 Mrd. oder 3,1% auf CHF 33,6 Mrd. zu. Damit konnte ein ansehnliches Volumenwachstum realisiert werden, obwohl die Migros Bank auch 2015 konsequent an ihrer vorsichtigen Kreditvergabepolitik festhielt. Am Bilanzstichtag bestand das Hypothekarportfolio bei den Wohnbauten zu rund 97% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungsquote bis 67%. Die durchschnittliche Kredithöhe betrug CHF 328‘000 beim Stockwerkeigentum beziehungsweise CHF 432‘000 bei den Einfamilienhäusern. Bezogen auf das gesamte Hypothekarportfolio lag der Anteil der Festhypotheken bei knapp 91%.

Die Folgen der Negativzinsen für das Zinsengeschäft

Gemäss ihrer vorsichtigen Risikopolitik hat die Migros Bank das Zinsänderungsrisiko der Bilanz zu einem grossen Teil abgesichert. Die damit verbundenen Kosten haben sich im Berichtsjahr deutlich erhöht, nachdem die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 den Euro-Mindestkurs aufgegeben und dabei ihre Leitzinsen noch weiter unter null gesenkt hatte. Infolgedessen verringerte sich bei der Migros Bank der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 5,0% auf CHF 460 Mio. Erfreulich entwickelten sich andererseits der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft (CHF 88 Mio., +6,3%) sowie der Erfolg aus dem Handelsgeschäft (CHF 39 Mio., +9,2%). Das war unter anderem darauf zurückzuführen, dass Kundinnen und Kunden nach der Freigabe des Euro-Mindestkurses vermehrt Transaktionen tätigten. Gleichwohl sank der Geschäftsertrag insgesamt um 2,7% auf CHF 594 Mio. Schlüsselt man den Geschäftsertrag nach Kundengruppen auf, stammt die eine Hälfte aus dem Segment Privatkunden, die andere aus den Segmenten Premium Banking und Firmenkunden.

Dem rückläufigen Geschäftsertrag wurde mit einer noch stärkeren Senkung des Geschäftsaufwands begegnet. Dieser konnte um 3,4% auf CHF 276 Mio. reduziert werden. Dabei sank der Sachaufwand um 5,8% auf CHF 105 Mio. Die Personalkosten erreichten CHF 171 Mio. und lagen damit 1,8% unter dem Vorjahresniveau.

Dank striktem Kostenmanagement konnte die Cost/Income-Ratio auf einem erfreulich tiefen Niveau von 46,5% gehalten werden – das lag knapp unter dem Vorjahreswert von 46,8%. Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Abschreibungen, Rückstellungen und Verluste. Unter dem Strich resultierte ein leicht höherer Geschäftserfolg von CHF 288 Mio. (0,5%). Auch der Gewinn lag mit CHF 226 Mio. knapp über dem Vorjahr (0,5%).

Vorübergehende Senkung der Vermögensverwaltungsgebühren

Die Vermögensverwaltung der Migros Bank hat seit Anfang 2015 konsequent Franken- und Euro-Obligationen mit negativer Verfallrendite veräussert. Als Bank an diesen Anlagen festzuhalten und dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit Verlustgeschäfte zu tätigen, hätte dem Interesse der Kundinnen und Kunden widersprochen. Die Erlöse aus den Obligationenverkäufen wurden teilweise zur Aufstockung der Aktienquote eingesetzt. Der überwiegende Teil floss auf das zu einem Vorzugssatz verzinste Mandatskonto. Auf jenem Teil der Liquidität, der die langfristig angestrebte Quote von 5% übersteigt, verrechnet die Migros Bank bis zur Normalisierung der Kapitalmarktrenditen keine Verwaltungsgebühren. Schon vor dieser Gebührenreduktion zählte die Migros Bank zu den Anbietern mit den günstigsten Vermögensverwaltungsmandaten. Das gilt nun umso mehr. Vor diesem Hintergrund wuchs die Zahl der Mandate 2015 um 19,7%.

Weiterer Ausbau des Filialnetzes

Per Ende 2015 zählte das Filialnetz der Migros Bank 66 Niederlassungen. Am 22. Januar 2016 wird sie in Meyrin-Vernier (GE) einen weiteren Standort eröffnen. Damit setzt die Migros Bank ihre Filialexpansion fort, die sie 2008 gestartet hat. Damals zählte die Bank 45 Niederlassungen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016

Das Geschäftsumfeld wird 2016 mit Blick auf die anhaltenden Negativzinsen herausfordernd bleiben. Die Migros Bank sieht sich weiterhin gut aufgestellt – dies nicht zuletzt dank einer breiten Vertrauensbasis bei den Kunden, attraktiven Konditionen, einer zukunftsgerichteten Infrastruktur und einer soliden Eigenkapitalausstattung.

(in Mio CHF) 2015 2014 Veränderung
Bilanzsumme 42'232 40'764 1'468 3.6%
Hypothekarforderungen 33'592 32'586 1'006 3.1%
Übrige Kundenforderungen 2'578 2'716 -138 -5.1%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 32'215 31'318 897 2.9%
Kassenobligationen 869 952 -83 -8.7%
Geschäftsertrag 593.5 610.0 -16.5 -2.7%
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 460.1 484.1 -24.0 -5.0%
Erfolg Kommissionsgeschäft 87.8 82.6 5.2 6.3%
Erfolg Handelsgeschäft 38.9 35.7 3.2 9.2%
Übriger ordentlicher Ertrag 6.7 7.7 -1.0 -12.9%
Geschäftsaufwand 275.7 285.3 -9.6 -3.4%
Personalaufwand 171.2 174.3 -3.1 -1.8%
Sachaufwand 104.5 111.0 -6.5 -5.8%
Abschreibungen 30.5 35.6 -5.1 -14.4%
Rückstellungen/Verluste -0.3 2.9 -3.2  
Geschäftserfolg 287.7 286.2 1.5 0.5%
Gewinn 226.3 225.2 1.1 0.5%
Cost/Income - Ratio 46.5% 46.8%    
Anzahl Kunden 829'100 835'000 -5'900 -0.7%
Kundendepotwerte 10'421 11'504 -1'083 -9.4%
Personalbestand
(100%-Äquivalent)
1'334 1'317 17 1.3%

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01
E-Mail: medien@migrosbank.ch