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Migros Filiale

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Benötigen Sie Auskünfte zur Berichterstattung der Migros Bank? Unsere Medienstelle (medien@migrosbank.ch, Tel. +41 44 839 88 01) bietet Ihnen gerne die benötigten Informationen und freut sich auf Ihre Fragen.

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Pressemitteilungen und Neuigkeiten 2017

Per 1. August 2017 senkt die Migros Bank die Verzinsung des Vorsorgekontos Säule 3a auf 0,4%. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus.

  neu per 01.08.17 bisher
Vorsorgekonto Säule 3a 0,4% 0,5%

Die Migros Bank ist im ersten Semester 2017 weiter gewachsen. Besonders erfreulich verlief das Anlagegeschäft: Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft stieg um 6,9%, die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate legte gar um 15,0% zu. Zudem wurde Mitte Jahr die Fondspalette deutlich erweitert. Der Halbjahresgewinn konnte im anspruchsvollen Zins- und Konkurrenzumfeld um 3,0% auf CHF 112 Mio. gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Migros Bank ihr Anlagegeschäft weiter ausgebaut. Eine deutliche Zunahme verzeichneten insbesondere die Vermögensverwaltungsmandate: Ihre Zahl stieg um 15,0%. Eine Erweiterung erfuhr per 30. Juni auch die Fondspalette. Neu offeriert die Migros Bank für jede Anlagestrategie gleichzeitig einen klassisch und einen nachhaltig investierenden Fonds; damit verfügt sie über eines der breitesten und komplettesten Angebote für nachhaltige Strategiefonds der Schweiz. Nicht zuletzt dank der Lancierung der neuen Anlageinstrumente stieg das Fondsvolumen im ersten Halbjahr um 12,7% auf CHF 2,4 Mrd. Die Summe sämtlicher Fonds und Wertschriften, welche Kundinnen und Kunden in Depots der Migros Bank hielten, erhöhte sich um 6,0% auf CHF 11,6 Mrd.

Die Höhe der bilanziellen Kundengelder blieb mit CHF 33,5 Mrd. stabil (+0,1%). Dabei kam es zu gewissen Verschiebungen – so legten z.B. die Privat- und Premiumkonten um 3,2% zu, während sich der Bestand an Kassenobligationen um 2,6% verringerte. Die Hypothekarforderungen konnten in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld um 2,2% auf CHF 35 Mrd. gesteigert werden, dies auch dank einer erfolgreichen Zinsrabattaktion im zweiten Quartal.

Betriebliche Effizienz weiter verbessert

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich leicht um 0,1% auf CHF 223 Mio. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft stieg markant um 6,9% auf CHF 48 Mio., während der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 14,0% auf CHF 15 Mio. zurückging. Insgesamt resultierte eine Zunahme des Geschäftsertrags um 0,9% auf CHF 293 Mio.

Der Geschäftsaufwand andererseits konnte dank striktem Kostenmanagement bei CHF 137 Mio. praktisch konstant gehalten werden (–0,1%), trotz erhöhter Geschäftsvolumen. Der Personalaufwand verringerte sich dabei um 2,2%, während der Sachaufwand um 3,7% zunahm. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich vom bereits erfreulich tiefen Wert von 47,0% weiter auf 46,0%.

Erfreuliches Gewinnplus von 3,0%

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 140 Mio. (+1,9%). Unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und Steuern stellte sich der Gewinn auf CHF 112 Mio. Damit konnte trotz des anspruchsvollen Zins- und Konkurrenzumfelds ein Plus von 3,0% erzielt werden.

Weitere Informationen

Geschäftsabschluss 1. Halbjahr 2017 (PDF, 43KB)

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank baut ihre Palette an Strategiefonds deutlich aus. Neu führt sie eines der umfassendsten Angebote der Schweiz für Nachhaltigkeitsfonds. Für die Anlagestrategie und das Portfolio-Management aller nachhaltig und klassisch investierenden Fonds ist das Investment Office der Migros Bank verantwortlich.

Die Migros Bank erweitert ihre Palette an Anlagemöglichkeiten: Sie bietet für jede ihrer fünf Anlagestrategien neu sowohl einen klassischen als auch einen nachhaltig investierenden Strategiefonds. Die Aktienquoten reichen je nach Strategie von 0 bis 85 Prozent. Verbreitert wird zudem das Angebot an Vorsorgefonds für 3a- und Freizügigkeitsgelder. Es umfasst neu drei Anlagestrategien mit 0 bis 45 Prozent Aktienanteil; diese werden mit je einem klassisch und einem nachhaltig investierenden Anlageprodukt abgedeckt.

Eines der komplettesten Nachhaltigkeitsangebote der Schweiz

Insgesamt bestehen somit acht Nachhaltigkeitsfonds. Das bildet eines der breitesten und komplettesten Nachhaltigkeitsangebote der Schweiz. Die Unternehmen, in welche die Nachhaltigkeitsfonds der Migros Bank investieren, müssen nicht nur finanziell attraktiv sein, sondern auch ökologisch, sozial und hinsichtlich Unternehmensführung vorbildlich.

Migros Bank Fonds – neuer Name für die Anlageprodukte der Migros Bank

Sowohl für die klassisch als auch für die nachhaltig investierenden Fonds ist das Investment Office der Migros Bank verantwortlich. Das wird durch den neuen Namen «Migros Bank Fonds» verdeutlicht. Dieser ersetzt die bisherige Bezeichnung «Mi-Fonds».

Die Wahl der geeigneten Vermögensaufteilung nach Aktien, Obligationen, Liquidität und übrigen Anlagen ist der wichtigste Faktor für den langfristigen Anlageerfolg. Diese entscheidende Aufgabe wird den Investorinnen und Investoren durch einen Strategiefonds abgenommen. Passend zum jeweiligen Risikoprofil bietet er eine optimale Vermögensaufteilung, die das Investment Office der Migros Bank über alle Marktphasen hinweg diszipliniert umsetzt. Gleichzeitig gewährleistet der Strategiefonds eine risikosenkende, breite Diversifikation – und dies bereits ab kleinen Anlagesummen.

Die Strategiefonds der Migros Bank im Überblick

  Klassische Strategiefonds Nachhaltige Strategiefonds
Strategie Einkommen (0% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 0 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 0
Strategie Konservativ (25% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 25 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 25
Strategie Ausgewogen (45% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 45 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 45
Strategie Wachstum (65% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 65 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 65
Strategie Dynamisch (85% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 85 Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 85

 

  Klassische Strategiefonds Vorsorge Nachhaltige Strategiefonds Vorsorge
Strategie Einkommen (0% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 0 V Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 0 V
Strategie Konservativ (25% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 25 V Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 25 V
Strategie Ausgewogen (45% Aktien) Migros Bank (CH) Fonds 45 V Migros Bank (CH) Fonds Sustainable 45 V

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Per 1. Juli 2017 senkt die Migros Bank die Zinssätze von diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu ab 01.07.17 bisher
Sparkonto / Seniorensparkonto 0,05% 0,06%
Anlagesparkonto (bis CHF 100 000) 0,08% 0,10%

Die Migros Bank senkt die Zinsen von zwei- bis fünfjährigen Festhypotheken für selbst bewohntes Wohneigentum. Davon profitieren Kunden mit Erstfinanzierungen und Ablösungen von Drittbanken. Sie erhalten Festhypotheken aktuell bereits ab 0,62 Prozent. Der Zeitpunkt zum Anbinden der tiefen Zinsen ist besonders günstig: In den nächsten Monaten ist mit einem leichten Anstieg der langfristigen Zinsen zu rechnen.

Wer für das selbst bewohnte Wohneigentum zum ersten Mal eine Hypothek abschliesst oder die bestehende Finanzierung zur Migros Bank wechselt, erhält je nach Laufzeit bis zu 30 Prozent Rabatt auf den Festhypothekarzinsen. Beispielsweise zweijährige Festhypotheken sind bereits für 0,62 Prozent erhältlich. Damit zählen die Konditionen der Migros Bank zu den attraktivsten im Markt.

Festhypotheken ähnlich preiswert wie Libor-Hypotheken

Nach Ansicht der Migros Bank ist der Zeitpunkt besonders günstig, um das tiefe Zinsniveau mit einer Festhypothek anzubinden. Der Zinsaufschlag von Festhypotheken gegenüber Libor-Hypotheken ist nämlich zurzeit noch äusserst gering. Man erhält die Absicherung gegen steigende Zinsen somit praktisch kostenlos. «Die Spanne wird sich ausweiten, wenn die langfristigen Zinsen in den kommenden Monaten allmählich steigen», prognostiziert Christoph Sax, Chefökonom der Migros Bank.

Moderater Zinsanstieg in der zweiten Jahreshälfte 2017 zu erwarten

Seinen Zinsausblick begründet Sax mit einer sich ändernden Risikoeinschätzung. «Sofern in Frankreich Marine Le Pen die Präsidentschaftswahl nicht für sich entscheidet, dürften spätestens nach den deutschen Bundestagswahlen im Herbst die Europäische Zentralbank (EZB) und die Finanzmarktakteure ihr Augenmerk weg von den politischen Risiken und hin zur wirtschaftlichen Entwicklung der Währungsunion verlagern.» Angesichts der günstigen Konjunkturlage werden Leitzinserhöhungen durch die EZB – und in der Folge auch durch die Schweizerische Nationalbank – ab Mitte 2018 ein Thema.

«Die langfristigen Zinsen werden diese Trendwende der Geldpolitik gemäss unserem Szenario ab der zweiten Jahreshälfte 2017 langsam vorwegnehmen und etwas anziehen.» Bei Schweizer Bundesobligationen mit zehn Jahren Laufzeit rechnet die Migros Bank bis in einem Jahr mit einem Rendite-Anstieg um 0,25 Prozentpunkte. Dies bedeutet, dass auch die Zinssätze für Festhypotheken etwas steigen dürften.

Risikobereite Kreditnehmer setzen weiterhin auf Libor-Hypotheken

Die kurzfristigen Zinsen werden dagegen vorläufig noch nicht anziehen. Der CHF-Libor-Satz dürfte im Gleichschritt mit den Leitzinsen erst ab der zweiten Jahreshälfte 2018 allmählich steigen. Die Kadenz der Leitzinserhöhungen wird aber voraussichtlich nicht allzu hoch ausfallen. Für risikobereite Kreditnehmer ist daher nicht zwingend ein Wechsel in eine Festhypothek angezeigt. Stattdessen können sie weiterhin auf Libor-Hypotheken setzen.

Aktuelle Konditionen der zwei- bis fünfjährigen Festhypotheken unter migrosbank.ch/hypotheken.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank baut ihr Netz von gebührenfreien Bargeldbezugsmöglichkeiten weiter aus. Geld abheben können Kundinnen und Kunden der Migros Bank neu auch in den Shops von Migrol-Tankstellen.

Mit ihrer Maestro-Karte beziehen Kundinnen und Kunden der Migros Bank nicht nur an den über 220 bankeigenen Bancomaten gebührenfrei Bargeld. Diese Möglichkeit besteht seit Anfang Februar 2017 neu auch in den rund 140 Shops von Migrol-Tankstellen. Bereits seit längerem können Kundinnen und Kunden der Migros Bank an diversen anderen Verkaufspunkten der Migros-Gruppe Geld abheben, nämlich in Migros-Supermärkten, Migros-Franchisegeschäften (Migros-Partner, VOI) sowie migrolino-Shops ohne Tankstelle. Mit der Ausdehnung auf die Shops von Migrol-Tankstellen sind es nun über 800 Standorte, und zusammen mit den Bancomaten der Migros Bank ergibt das eines der dichtesten Schweizer Netze zum gebührenfreien Bargeldbezug.

Der Bargeldbezug erfolgt in den Shops der Migrol-Tankstellen und an anderen Verkaufspunkten der Migros-Gruppe jeweils an der Kasse, bei einigen Migros-Supermärkten auch am Kundendienst. Dabei teilt der Kunde dem Personal den gewünschten Betrag mit, führt die Maestro-Karte ins Zahlterminal ein und gibt die PIN ein. Ein Vorteil gegenüber dem Bancomaten: Der Kunde kann eine individuelle Stückelung der Noten wünschen. Ein weiterer Vorzug: Einkäufe und Bar-geldbezug lassen sich kombinieren – man erspart sich den separaten Gang zum Bancomaten.

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Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Christoph Sax übernimmt per 1. Februar 2017 die neu geschaffene Funktion des Chefökonomen der Migros Bank. Die Ernennung erfolgt im Zuge eines Ausbaus des Anlagegeschäfts durch die Migros Bank.

Christoph Sax (40) hat an der Universität Basel Wirtschaftswissenschaften studiert und zum Thema «Schweizer Börse und Konjunkturzyklus» doktoriert. Seit 2011 arbeitete er in der Funktion als Makroökonom und stellvertretender Leiter Finanzanalyse für die Luzerner Kantonalbank. Zuvor war er mehrere Jahre als Ökonom für das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) tätig – zunächst in der Direktion für europäische Angelegenheiten, dann als stellvertretender Leiter des Ressorts «Makroökonomische Unterstützung».

Die Ernennung von Christoph Sax zum Chefökonomen der Migros Bank erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Bank ihre Angebote und Beratungsdienstleistungen im Anlagegeschäft weiter ausbaut. Per Anfang 2017 schuf die Migros Bank den Bereich Investment Office, der neben dem bisherigen Asset Management neu die Funktion des Chefökonomen sowie die Abteilung Finanzplanung umfasst. Das Investment Office rapportiert direkt an den Geschäftsleitungs-Präsidenten der Migros Bank.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

In einem herausforderungsreichen Marktumfeld erzielte die Migros Bank 2016 einen Gewinn von CHF 215 Mio. Der Rückgang um 5,2% war vor allem auf tiefere Zins- und Handelserträge zurückzuführen. Erfreulich entwickelte sich das Anlagegeschäft: Die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate stieg um 10,9%. Das Anlagegeschäft wird 2017 weiter verstärkt werden, ebenso wie das Firmenkundengeschäft.

Die Migros Bank setzte 2016 den Ausbau ihrer Kernaktivitäten fort. So vermochte sie im Anlagegeschäft die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate um 10,9% zu steigern – trotz des anspruchsvollen Börsenumfelds. Auch die bilanziellen Kundengelder erfuhren einen Zuwachs, nämlich um +1,3% auf CHF 33,5 Mrd. Dabei setzte sich die Umschichtung in Einlagen in Kontoform zulasten von Kassenobligationen fort. Letztere reduzierten sich um 12,0%, während z.B. die Privat- und Premiumkonten um 8,5% zulegten.

Festhalten an vorsichtiger Kreditvergabepolitik

Die Hypothekarforderungen erreichten CHF 34,2 Mrd. Das entsprach einer Zunahme um 1,9% und lag leicht unter dem Marktwachstum. Im ausgesprochen kompetitiven Wettbewerbsumfeld hielt die Migros Bank 2016 konsequent an ihrer vorsichtigen Kreditvergabepolitik fest. Am Bilanzstichtag bestand das Hypothekarportfolio bei den Wohnbauten zu 97% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungsquote bis 67%. Die durchschnittliche Kredithöhe betrug CHF 333‘000 bei Stockwerkeigentum bzw. CHF 437‘000 bei Einfamilienhäusern. Bezogen auf das gesamte Hypothekarportfolio lag der Anteil der Festhypotheken bei knapp 88%.

Rückgang im Zinsgeschäft, Plus im Kommissionsgeschäft

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft verringerte sich um 3,0% auf CHF 446 Mio., dies aufgrund leicht erhöhter Wertberichtigungen für Kredite. Gleichwohl betrugen die Risikokosten weiterhin weniger als ein halbes Promille des gesamten Kreditvolumens. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft verbesserte sich um 1,6% auf CHF 89 Mio., während der Erfolg aus dem Handelsgeschäft gegenüber 2015 rückläufig war. Damals hatte die Aufgabe des Euro-Kurses durch die Schweizerische Nationalbank ausserordentlich viele Fremdwährungstransaktionen zur Folge. 2016 hat sich die Lage an den Devisenmärkten normalisiert und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft verringerte sich um 13,5% auf CHF 34 Mio. Insgesamt sank der Geschäftsertrag um 3,1% auf CHF 575 Mio.

Infolge des Ausbaus der Kernaktivitäten stiegen der Personal- und Sachaufwand um 1,5% bzw. 0,3%. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsaufwand um 1,0% auf CHF 279 Mio. Dank striktem Kostenmanagement konnte die Cost/Income-Ratio weiterhin auf einem erfreulich tiefen Niveau von 47,2% gehalten werden und lag somit nur wenig über dem Vorjahreswert von 46,8%.

Rückläufige Zins- und Handelserträge prägen den Gewinnausweis

Nach Berücksichtigung von Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 266 Mio. Das entsprach einer Abnahme um 7,5%, die hauptsächlich auf die erwähnten rückläufigen Zins- und Handelserträge zurückzuführen war. Im Geschäftsjahr 2016 konnte ein ausserordentlicher Ertrag von knapp CHF 7 Mio. vereinnahmt werden; davon entfiel ein Grossteil auf den Verkauf einer Liegenschaft in Luzern. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von CHF 215 Mio. (-5,2%).

Neue Organisationsstruktur per 1. Januar 2017

Auf Anfang 2017 trat die neue, verschlankte Organisationsstruktur der Migros Bank in Kraft. Die bisherigen Geschäftsbereiche wurden neu gruppiert, so dass sich die Geschäftsleitung seit 1. Januar 2017 wie folgt zusammensetzt: Harald Nedwed (Präsident der Geschäftsleitung), Stephan Wick (Logistik, Vize-Präsident der Geschäftsleitung), Marcel Egloff (Firmenkunden), Markus Maag (Private Kunden), Rolf Knöpfel (Innovation und Marketing), Andreas Schindler (Risikomanagement und Finanzen).

Ziel der Reorganisation war, die Führung im Verkauf effizienter zu gestalten, um zeitnaher auf Marktveränderungen und sich wandelnde Kundenbedürfnisse zu reagieren. Zu diesem Zweck wurden die bisherigen Segmente Privat- und Premiumkunden zusammengelegt. Das bringt noch mehr Kundennähe. So gibt es künftig z.B. in allen 67 Niederlassungen Berater für individuell betreute Kunden sowie Beratungsmöglichkeiten zum gesamten Anlageuniversum der Migros Bank.

Die neue Unternehmensstruktur widerspiegelt zudem den Ausbau des Anlage- und Firmenkundengeschäfts. So werden im laufenden Jahr die Anlagekompetenz und -palette verbreitert und das Firmenkundengeschäft arbeitet an einer Verstärkung in fünf erfolgversprechenden Bereichen: Investitionsgüterleasing, Immobiliendienstleistungen, Gesundheitsbranche, vertiefte Kooperation mit der Migros-Gruppe und ihren Partnern sowie die Prüfung eines Einstiegs in den Start-up-Markt. Ausdrücklich kein Ziel dieser neuen Organisationsstruktur war die Einsparung von Personalkosten.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017

Angesichts der anhaltenden Negativzinsen und des damit verbundenen Margendrucks wird das Geschäftsumfeld 2017 herausfordernd bleiben. Die Migros Bank sieht sich gut aufgestellt – für Zuversicht sorgen die Effizienzgewinne und die erhöhte Innovationskraft dank der neuen Organisationsstruktur, die Stärkung des Anlage- und Firmenkundengeschäfts sowie die neuen, zukunftsgerichteten Beratungs-Tools.

(in Mio CHF) 2016 2015 Veränderung
Bilanzsumme 42'752 42'232 520 1.2%
Hypothekarforderungen 34'231 33'592 639 1.9%
Übrige Kundenforderungen 2'350 2'578 -228 -8.8%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 32'759 32'215 544 1.7%
Kassenobligationen 764 869 -105 -12.0%
Geschäftsertrag 575.3 593.5 -18.2 -3.1%
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 446.4 460.1 -13.7 -3.0%
Erfolg Kommissionsgeschäft 89.2 87.8 1.4 1.6%
Erfolg Handelsgeschäft 33.7 38.9 -5.2 -13.5%
Übriger ordentlicher Ertrag 6.1 6.7 -0.6 -9.8%
Geschäftsaufwand 278.5 275.7 2.8 1.0%
Personalaufwand 173.7 171.2 2.5 1.5%
Sachaufwand 104.8 104.5 0.3 0.3%
Abschreibungen 30.1 30.5 -0.4 -1.3%
Rückstellungen/Verluste 0.5 -0.3 0.8  
Geschäftserfolg 266.2 287.7 -21.5 -7.5%
Gewinn 214.6 226.3 -11.7 -5.2%
Cost/Income - Ratio* 47.2% 46.8%    
Anzahl Kunden 819'700 829'100 -9'400 -1.1%
Kundendepotwerte 10'899 10'421 478 4.6%
Personalbestand
(100%-Äquivalent)
1'327 1'334 -7 -0.5%

*Geschäftsaufwand dividiert durch Geschäftsertrag (exkl. Veränderung von ausfallbedingten Wertberichtigungen sowie Verluste im Zinsengeschäft)

 

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

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Pressemitteilungen und Neuigkeiten 2016

Die Migros Bank senkt per 1. Januar 2017 die Zinssätze für Jugendspar-, Geschenkspar- und Jugendstartkonto. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu per 01.01.2017 bisher
Jugendspar-/Geschenksparkonto 0,6% 0,8%
Jugendstartkonto 0,4% 0,6%

Die Generalversammlung der Migros Bank AG hat per 1. Januar 2017 Bernhard Kobler in den Verwaltungsrat gewählt. Er ersetzt Prof. Dr. Rudolf Volkart, der Ende 2016 aus dem Verwaltungsrat ausscheidet.

Bernhard Kobler (59) ist Absolvent der Swiss Banking School und des Insead in Fontainebleau. Von 2015 bis 2016 leitete er bei Julius Bär das Marktgebiet Zentralschweiz. 1998 bis 2014 war er für die Luzerner Kantonalbank tätig; die letzten zehn Jahre davon führte er das Finanzinstitut als CEO. Zuvor arbeitetet er fast zwei Jahrzehnte für die UBS, zuletzt als Leiter Retailbanking der Region Zürich. Seit 2009 ist er Verwaltungsratspräsident der B. Braun Medical AG in Sempach.

Bernhard Kobler ersetzt im Verwaltungsrat der Migros Bank Prof. Dr. Rudolf Volkart. Der Ordinarius emeritus für Corporate Finance der Universität Zürich scheidet Ende 2016 aus dem Verwaltungsrat aus, weil er die in der Migros-Gruppe geltende Altersgrenze erreicht. Dem Gremium gehört Rudolf Volkart seit 2009 an.

Neben Bernhard Kobler umfasst der Verwaltungsrat der Migros Bank folgende bisherige Mitglieder:

  • Präsident Herbert Bolliger (Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes)
  • Vizepräsident Jörg Zulauf (Leiter des Departements Finanzen und Vizepräsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes)
  • Irene Billo (Mitarbeitervertreterin)
  • Prof. Dr. Peter Meier (Professor an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften)
  • Dr. Isabel Stirnimann Schaller (Rechtsanwältin, Nobel & Hug)
  • Brigitte Ross (Unternehmerin)

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Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Geschäftsleitung der Migros Bank erfährt per 1. Januar 2017 personelle Veränderungen. Neu zu Geschäftsleitungsmitgliedern ernannt werden Rolf Knöpfel und Andreas Schindler. Thomas Straubinger scheidet altersbedingt aus dem Gremium aus.

Der Verwaltungsrat der Migros Bank ernennt per 1. Januar 2017 Rolf Knöpfel und Andreas Schindler zu Geschäftsleitungsmitgliedern. Beides sind langjährige Mitarbeitende der Migros Bank.

Rolf Knöpfel wird Leiter Innovation und Marketing

Rolf Knöpfel (Jahrgang 1972) wird Leiter des neu geschaffenen Geschäftsleitungsbereichs Innovation und Marketing. Dieser entsteht aus der Zusammenführung der zwei bisher nicht direkt in der Geschäftsleitung vertretenen Bereiche Marketing und Business Development. Nach seinem Eintritt in die Migros Bank im Jahr 2002 leitete Rolf Knöpfel zuerst das Prozessmanagement sowie mehrere strategische Projekte und danach den Bereich Business Development. Zuvor war er während elf Jahren für das Flugsicherungsunternehmen Skyguide tätig, zuletzt als Leiter Information Management.

Andreas Schindler wird Leiter Risikomanagement und Finanzen

Andreas Schindler (Jahrgang 1971) wird Nachfolger von Geschäftsleitungsmitglied Thomas Straubinger. Dieser führte bislang das Risikomanagement und geht auf Anfang 2017 in Pension. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung danken Thomas Straubinger für seine in den letzten 26 Jahren für die Migros Bank geleistete wertvolle Arbeit und wünschen ihm für seine weitere Zukunft alles Gute.

Andreas Schindler wird nicht nur für die bislang von Thomas Straubinger geführte Einheit zuständig sein. Per Anfang Jahr werden das Risikomanagement und der Bereich Finanzielle Führung zum neuen Geschäftsleitungsbereich Risikomanagement und Finanzen zusammengelegt.

Andreas Schindler leitet seit 2011 die Interne Revision der Migros Bank. Zuvor arbeitete er bei verschiedenen Banken und Finanzunternehmen in den Bereichen Finanzen und Revision. Seine ersten Berufsjahre verbrachte er von 1987 bis 1995 bei der Migros Bank.

Neue Zusammensetzung der Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung setzt sich ab 1. Januar 2017 wie folgt zusammen: Harald Nedwed (Präsident der Geschäftsleitung), Stephan Wick (Logistik, Vize-Präsident der Geschäftsleitung), Marcel Egloff (Firmenkunden), Markus Maag (Private Kunden), Rolf Knöpfel (Innovation und Marketing), Andreas Schindler (Risikomanagement und Finanzen).

Weitere Auskünfte
Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Per 1. November 2016 senkt die Migros Bank die Verzinsung des Vorsorgekontos Säule 3a auf 0,5%. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus.

  neu per 01.11.2016 bisher
Vorsorgekonto Säule 3a 0,5% 0,6%

Die Migros Bank ist die einzige Schweizer Bank, bei der sämtliche Kundinnen und Kunden eine jahresgebührenfreie Maestro-Karte in CHF erhalten. Diese ist viel breiter einsetzbar als die bisherige Kontokarte M-Card, die im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2016 ersetzt wird.

Egal ob die Kundinnen und Kunden bei der Migros Bank beispielsweise ein Privat- oder Sparkonto führen: In den kommenden Monaten erhalten sie eine jahresgebührenfreie Maestro-Karte. Die bisherige Kontokarte M-Card wird nämlich abgeschafft und durch eine neue Maestro-Karte ersetzt. Diese ist viel breiter einsetzbar als die Kontokarte.

Mit der neuen Maestro-Karte können Kunden nicht nur in den Migros-Unternehmen und bei den SBB einkaufen wie bisher mit der Kontokarte, sondern neu in 200‘000 Geschäften und Restaurants in der gesamten Schweiz. Zusätzlich lässt sich mit der Maestro-Karte auch weltweit bargeldlos bezahlen.

Trotzdem brauchen die Kunden für die neue Maestro-Karte in CHF nicht mehr zu bezahlen, denn auch sie ist jahresgebührenfrei. Die Migros Bank ist damit die einzige Schweizer Bank, bei der sämtliche Kunden mit einem Transaktions- oder Sparkonto eine Maestro-Karte ohne Jahresgebühr erhalten.

Die Migros Bank hat im ersten Semester 2016 ihr Kerngeschäft weiter ausgebaut. So steigerte sie den Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft um 4,7% und die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate nahm gar um 9,4% zu. Der Hypothekarbestand erhöhte sich um 1,3%. Der Halbjahresgewinn erreichte CHF 109 Mio.; das entspricht einem Rückgang um 5,8%.

Im Privat- und Firmenkundengeschäft ist die Migros Bank weiter gewachsen. Eine deutliche Zunahme erfuhren insbesondere die Vermögensverwaltungsmandate: Ihre Zahl stieg um 9,4%, ungeachtet der negativen Aktienmarktentwicklung. Die Hypothekarausleihungen nahmen um 1,3% zu und erreichten per Ende Juni CHF 34,0 Mrd. Dabei hielt die Migros Bank konsequent an der vorsichtigen Kreditvergabepolitik fest. Der Bestand an bilanziellen Kundengeldern erhöhte sich leicht um 0,8% auf CHF 33,3 Mrd.

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte stabil gehalten werden. Nach Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Kreditausfälle sank der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 2,1% auf CHF 223 Mio. Der Grund war, dass in der Vorjahresperiode erfolgswirksame Auflösungen von Wertberichtigungen vorgenommen wurden – dieser Effekt entfiel im ersten Semester 2016. Auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sank gegenüber dem ersten Halbjahr 2015. Damals hatte die Aufgabe des Euro-Kurses durch die Schweizerische Nationalbank zahlreiche Fremdwährungstransaktionen zur Folge. Im ersten Semester 2016 hat sich die Lage an den Devisenmärkten normalisiert und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft verringerte sich um 20,1% auf CHF 17,5 Mio. Dagegen entwickelte sich der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft erfreulich und erreichte Ende Juni CHF 45 Mio. (+4,7%). Insgesamt ging der Geschäftsertrag gegenüber der Vorjahresperiode um 2,4% auf CHF 290 Mio. zurück.

Parallel zur Entwicklung der Geschäftsvolumen stieg der Geschäftsaufwand um 0,9% auf CHF 137 Mio. Dabei blieb der Sachaufwand mit CHF 50 Mio. praktisch unverändert (+0,2%) und die Personalkosten erhöhten sich um 1,3% auf CHF 87 Mio. Zur Jahresmitte betrug der Personalbestand 1335 Vollzeitstellen; davon waren 66 Auszubildende.

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen, Rückstellungen und Verluste resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 138 Mio. (-4,9%). Nach Steuern belief sich der Halbjahresgewinn auf CHF 109 Mio. (-5,8%).

In der Berichtsperiode setzte die Migros Bank den Ausbau ihres Filialnetzes fort. Am 22. Januar eröffnete sie eine neue Niederlassung in Meyrin-Vernier. Die Zahl der Standorte ist damit auf 67 gestiegen. Seit dem Start der Filialexpansion 2008 wurden bereits über 20 neue Nie-derlassungen in Betrieb genommen.

(in Mio. CHF) 30.06.2016 30.06.2015  
Brutto-Erfolg Zinsengeschäft 225.3 225.1 0.0%
Veränderungen Wertberichtigungen -2.3 2.7  
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 223.0 227.8 -2.1%
       
Erfolg Kommissionsgeschäft 44.6 42.6 4.7%
Erfolg Handelsgeschäft 17.5 21.9 -20.1%
Übriger ordentlicher Erfolg 5.2 5.1 0.9%
Total Geschäftsertrag 290.2 297.4 -2.4%
       
Personalaufwand 87.2 86.1 1.3%
Sachaufwand 50.2 50.2 0.2%
Total Geschäftsaufwand 137.4 136.2 0.9%
       
Geschäftserfolg 137.8 144.9 -4.9%
       
Halbjahresgewinn 108.5 115.2 -5.8%
       
Cost/Income - Ratio 47.0% 46.2%  
(in Mio. CHF) 30.06.2016 31.12.2015  
Bilanzsumme 42'644 42'232 1.0%
Hypotheken 34'039 33'592 1.3%
Kundengelder 33'343 33'084 0.8%
Kundendepotwerte 10'399 10'421 -0.2%
Personaleinheiten 1'335 1'334 0.1%
Niederlassungen 67 66  

Die Migros Bank nimmt per 1. Juli Gebührenänderungen im Zahlungsverkehr vor. Sie reduziert den Preis für SEPA-Zahlungen von Privatkunden: Diese zahlen neu CHF 0.30 statt CHF 2 pro Transaktion. Angepasst werden zudem die Gebühren für Daueraufträge, die der Kunde nicht selber im E-Banking erfasst: Das Einrichten und Mutieren eines Dauerauftrags durch einen Kundenbetreuer kosten neu je 10 Franken. Das Löschen eines Dauerauftrags durch einen Kundenbetreuer bleibt kostenlos. Keine Gebührenänderung erfolgt bei Daueraufträgen, die der Kunde selber im E-Banking erfasst: Einrichten, Mutation und Löschen sind weiterhin kostenlos.

Ebenfalls per 1. Juli senkt die Migros Bank die Zinssätze auf diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund der anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Zinsänderungen im Überblick:

  neu per 01.07.2016 bisher
Privatkonto CHF, Premiumkonto 0,01% 0,03%
Sparkonto 0,06% 0,10%
Anlagesparkonto 0,10% 0,20%
Freizügigkeitskonto 0,20% 0,25%

Die Migros Bank senkt per 1. Juni die Zinssätze für Kassenobligationen. Der Schritt erfolgt als Reaktion auf die negativen Geld- und Kapitalmarktzinsen.

Die Änderungen in Kürze:

  Zinsen ab 01.06.2016 bisher
Kassenobligation 2 Jahre 0,00% 0,00%
Kassenobligation 3 Jahre 0,00% 0,10%
Kassenobligation 4 Jahre 0,10% 0,20%
Kassenobligation 5 Jahre 0,20% 1,30%
Kassenobligation 6 Jahre 0,25% 0,40%
Kassenobligation 7 Jahre 0,30% 0,50%
Kassenobligation 8 Jahre 0,40% 0,50%

Die Migros Bank senkt per 1. Februar die Zinssätze auf diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund der anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu per 01.02.2016 bisher
Vorsorgekonto 0,60% 0,75%
Freizügigkeitskonto 0,25% 0,30%
Anlagesparkonto 0,20% 0,25%
Jugend-/Geschenksparkonto 0,80% 1,00%
Privatkonto CHF, Premiumkonto 0,03% 0,05%
Jugendstartkonto 0,60% 0,80%
Kontokorrent CHF 0,00% 0,01%

Am 22. Januar 2016 eröffnet die Migros Bank eine neue Niederlassung in Meyrin-Vernier (GE). Die Eröffnung ist Teil einer landesweiten Filialexpansion aufgrund des starken Wachstums der Migros Bank. Seit dem Startschuss für die Erweiterung im Jahr 2008 ist die Zahl der Standorte von 45 auf 67 gestiegen.

Die Migros Bank kommt noch näher zu ihren Kunden. Am 22. Januar 2016 wird in Meyrin-Vernier die fünfte Niederlassung im Kanton Genf eröffnet. Damit verfügt die Bank fortan in der Schweiz über 67 Niederlassungen.

«Meyrin-Vernier liegt in einer wirtschaftlich aufstrebenden Region, die sich sehr dynamisch entwickelt», so Alain Zahnd, Leiter der neuen Niederlassung. Die neue Filiale befindet sich auf einer Fläche von 280 Quadratmetern im Einkaufszentrum Meyrin Centre, Avenue de Feuillasse 24, 1217 Meyrin. In der grosszügig und modern gestalteten Beratungszone bietet das vierköpfige Team eine kompetente Betreuung bei allen finanziellen Fragen, von der Anlage über die Vorsorge bis zur Finanzierung von Wohneigentum.

Die Niederlassung ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Bancomat ist während der gesamten Öffnungszeiten des Einkaufszentrums zugänglich.

Weitere Auskünfte
Alain Zahnd, Niederlassungsleiter der Migros Bank in Meyrin-Vernier
Tel.: 022 719 88 01, E-Mail: alain.zahnd@migrosbank.ch
Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel.: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank konnte sich im schwierigen Zinsumfeld des Geschäftsjahrs 2015 gut behaupten. Zwar verursachten die Negativzinsen deutlich höhere Bilanz-Absicherungskosten und belasteten dadurch den Erfolg aus dem Zinsengeschäft. Aber die erfreuliche Entwicklung im Kommissions- und Handelsgeschäft sowie das strikte Kostenmanagement führten zu einem Gewinn leicht über dem Vorjahresniveau.

Auch im zurückliegenden Jahr hielt der Zuwachs an bilanziellen Kundengeldern an. Diese stiegen 2015 um CHF 0,8 Mrd. oder 2,5% auf CHF 33,1 Mrd. Dabei nahmen die Kundengelder in Kontoform zulasten der Kassenobligationen zu. Letztere reduzierten sich um 8,7%, während z.B. die Privat- und Premiumkonten um 4,7% zulegten. Die Vorsorgekonten für die Säule 3a wuchsen gar um 5,1%.

Weiterhin positive Entwicklung bei den Hypotheken

Die Hypothekarforderungen nahmen um CHF 1,0 Mrd. oder 3,1% auf CHF 33,6 Mrd. zu. Damit konnte ein ansehnliches Volumenwachstum realisiert werden, obwohl die Migros Bank auch 2015 konsequent an ihrer vorsichtigen Kreditvergabepolitik festhielt. Am Bilanzstichtag bestand das Hypothekarportfolio bei den Wohnbauten zu rund 97% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungsquote bis 67%. Die durchschnittliche Kredithöhe betrug CHF 328‘000 beim Stockwerkeigentum beziehungsweise CHF 432‘000 bei den Einfamilienhäusern. Bezogen auf das gesamte Hypothekarportfolio lag der Anteil der Festhypotheken bei knapp 91%.

Die Folgen der Negativzinsen für das Zinsengeschäft

Gemäss ihrer vorsichtigen Risikopolitik hat die Migros Bank das Zinsänderungsrisiko der Bilanz zu einem grossen Teil abgesichert. Die damit verbundenen Kosten haben sich im Berichtsjahr deutlich erhöht, nachdem die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 den Euro-Mindestkurs aufgegeben und dabei ihre Leitzinsen noch weiter unter null gesenkt hatte. Infolgedessen verringerte sich bei der Migros Bank der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 5,0% auf CHF 460 Mio. Erfreulich entwickelten sich andererseits der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft (CHF 88 Mio., +6,3%) sowie der Erfolg aus dem Handelsgeschäft (CHF 39 Mio., +9,2%). Das war unter anderem darauf zurückzuführen, dass Kundinnen und Kunden nach der Freigabe des Euro-Mindestkurses vermehrt Transaktionen tätigten. Gleichwohl sank der Geschäftsertrag insgesamt um 2,7% auf CHF 594 Mio. Schlüsselt man den Geschäftsertrag nach Kundengruppen auf, stammt die eine Hälfte aus dem Segment Privatkunden, die andere aus den Segmenten Premium Banking und Firmenkunden.

Dem rückläufigen Geschäftsertrag wurde mit einer noch stärkeren Senkung des Geschäftsaufwands begegnet. Dieser konnte um 3,4% auf CHF 276 Mio. reduziert werden. Dabei sank der Sachaufwand um 5,8% auf CHF 105 Mio. Die Personalkosten erreichten CHF 171 Mio. und lagen damit 1,8% unter dem Vorjahresniveau.

Dank striktem Kostenmanagement konnte die Cost/Income-Ratio auf einem erfreulich tiefen Niveau von 46,5% gehalten werden – das lag knapp unter dem Vorjahreswert von 46,8%. Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Abschreibungen, Rückstellungen und Verluste. Unter dem Strich resultierte ein leicht höherer Geschäftserfolg von CHF 288 Mio. (0,5%). Auch der Gewinn lag mit CHF 226 Mio. knapp über dem Vorjahr (0,5%).

Vorübergehende Senkung der Vermögensverwaltungsgebühren

Die Vermögensverwaltung der Migros Bank hat seit Anfang 2015 konsequent Franken- und Euro-Obligationen mit negativer Verfallrendite veräussert. Als Bank an diesen Anlagen festzuhalten und dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit Verlustgeschäfte zu tätigen, hätte dem Interesse der Kundinnen und Kunden widersprochen. Die Erlöse aus den Obligationenverkäufen wurden teilweise zur Aufstockung der Aktienquote eingesetzt. Der überwiegende Teil floss auf das zu einem Vorzugssatz verzinste Mandatskonto. Auf jenem Teil der Liquidität, der die langfristig angestrebte Quote von 5% übersteigt, verrechnet die Migros Bank bis zur Normalisierung der Kapitalmarktrenditen keine Verwaltungsgebühren. Schon vor dieser Gebührenreduktion zählte die Migros Bank zu den Anbietern mit den günstigsten Vermögensverwaltungsmandaten. Das gilt nun umso mehr. Vor diesem Hintergrund wuchs die Zahl der Mandate 2015 um 19,7%.

Weiterer Ausbau des Filialnetzes

Per Ende 2015 zählte das Filialnetz der Migros Bank 66 Niederlassungen. Am 22. Januar 2016 wird sie in Meyrin-Vernier (GE) einen weiteren Standort eröffnen. Damit setzt die Migros Bank ihre Filialexpansion fort, die sie 2008 gestartet hat. Damals zählte die Bank 45 Niederlassungen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016

Das Geschäftsumfeld wird 2016 mit Blick auf die anhaltenden Negativzinsen herausfordernd bleiben. Die Migros Bank sieht sich weiterhin gut aufgestellt – dies nicht zuletzt dank einer breiten Vertrauensbasis bei den Kunden, attraktiven Konditionen, einer zukunftsgerichteten Infrastruktur und einer soliden Eigenkapitalausstattung.

(in Mio CHF) 2015 2014 Veränderung
Bilanzsumme 42'232 40'764 1'468 3.6%
Hypothekarforderungen 33'592 32'586 1'006 3.1%
Übrige Kundenforderungen 2'578 2'716 -138 -5.1%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 32'215 31'318 897 2.9%
Kassenobligationen 869 952 -83 -8.7%
Geschäftsertrag 593.5 610.0 -16.5 -2.7%
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 460.1 484.1 -24.0 -5.0%
Erfolg Kommissionsgeschäft 87.8 82.6 5.2 6.3%
Erfolg Handelsgeschäft 38.9 35.7 3.2 9.2%
Übriger ordentlicher Ertrag 6.7 7.7 -1.0 -12.9%
Geschäftsaufwand 275.7 285.3 -9.6 -3.4%
Personalaufwand 171.2 174.3 -3.1 -1.8%
Sachaufwand 104.5 111.0 -6.5 -5.8%
Abschreibungen 30.5 35.6 -5.1 -14.4%
Rückstellungen/Verluste -0.3 2.9 -3.2  
Geschäftserfolg 287.7 286.2 1.5 0.5%
Gewinn 226.3 225.2 1.1 0.5%
Cost/Income - Ratio 46.5% 46.8%    
Anzahl Kunden 829'100 835'000 -5'900 -0.7%
Kundendepotwerte 10'421 11'504 -1'083 -9.4%
Personalbestand
(100%-Äquivalent)
1'334 1'317 17 1.3%

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01
E-Mail: medien@migrosbank.ch