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Public Relations und Investor Relations

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Indikativer Terminkalender Datum
Medienmitteilung zum Jahresergebnis 2019 17.01.2020
Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2019 13.03.2020
Medienmitteilung zum Halbjahresbericht 2020 17.07.2020
Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2020 28.08.2020
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Pressemitteilungen und Neuigkeiten 2020

Die Migros Bank veröffentlicht heute ihren Halbjahresbericht 2020, bestehend aus dem Zwischenbericht mit Bilanz und Erfolgsrechnung per 30. Juni 2020 sowie der separaten Regulatorischen Offenlegung per 30. Juni 2020. Zwischenbericht und Regulatorische Offenlegung können ab sofort auf der Internetseite der Migros Bank heruntergeladen werden..

Aus Nachhaltigkeitsüberlegungen verzichtet die Migros Bank auf den Druck von Jahres- und Halbjahresberichten. Der Zwischenbericht und die Regulatorische Offenlegung stehen unter migrosbank.ch/de/ueber-uns/geschaeftsberichte.html als PDF zur Verfügung.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Im anspruchsvollen Umfeld des ersten Halbjahres 2020 hat sich die Migros Bank gut behauptet. Das Hauptaugenmerk lag in dieser Periode ganz auf der Krisenbewältigung sowie der reibungslosen Sicherstellung aller Services für die Kundinnen und Kunden. Die Migros Bank nutzte ihre Ertrags- und Finanzstärke, um im Rahmen einer vorsichtigen Risikopolitik die Wertberichtigungen bei Firmenkrediten vorsorglich zu erhöhen. Dadurch sank der Halbjahresgewinn um 4,8% gegenüber dem Rekordjahr 2019, und es resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 153 Mio.

«Die Corona-Krise hat das Wachstum der Migros Bank im ersten Halbjahr verlangsamt. Aber die Ertrags- und Finanzstärke unserer Bank haben die negativen Auswirkungen abgefedert», erklärt Manuel Kunzelmann. Er leitet seit 1. Mai 2020 als CEO die Migros Bank.

Hoher Servicestandard trotz Corona-Krise

Während des Lockdown waren lediglich zehn der 67 Niederlassungen vorübergehend geschlossen. «Ich danke den Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis angesichts gewisser Einschränkungen im Bankbetrieb während der vergangenen Monate. Und mein grosser Dank gilt vor allem auch den Mitarbeitenden für ihr grosses Engagement in dieser ausserordentlichen Zeit», erklärt Manuel Kunzelmann. Die Migros Bank zeigte sich in der Krise äusserst agil und hat bewiesen, dass sie auch in schwierigen Zeiten eine zuverlässige Bank für ihre Kundinnen und Kunden ist.

Um ein Ereignis wie die Corona-Krise zu bewältigen, hat die Migros Bank schon vor einiger Zeit einen Pandemie-Notfallplan erarbeitet. Dank dieser gründlichen Vorbereitung konnte umgehend die Krisenstabsorganisation hochgefahren werden, um sowohl die Gesundheit von Mitarbeitenden und Kundschaft als auch den Bankbetrieb zu gewährleisten. Bargeldversorgung, Online-Banking, telefonische Beratung sowie – unter Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen – dringende persönliche Kurzberatungen waren während des Lockdown sichergestellt. Um zudem selbstständig Erwerbende und Firmen zu unterstützen, gewährte die Migros Bank per 30. Juni Covid-19-Überbrückungshilfen des Bundes in der Höhe von CHF 131 Mio. und engagierte sich bei ergänzenden Programmen der Kantone. «Mit diesen vielfältigen Massnahmen und dem grossen Einsatz der Mitarbeitenden stellte die Migros Bank ihren gewohnt hohen Servicestandard jederzeit sicher und konnte ihre Kundinnen und Kunden in dieser schwierigen Zeit bestmöglich unterstützen», so Manuel Kunzelmann.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Depotwerte und Risikopolitik

Spürbar waren die Folgen der Corona-Krise u.a. bei den Kundendepotwerten. Sie verringerten sich infolge der Marktpreisbewegungen. Die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate stieg um 10,8%, so dass sich das erfreuliche Wachstum im Anlagegeschäft der Vorjahresperioden fortsetzte.

Sowohl im Firmen- als auch im Privatkundengeschäft hielt die Migros Bank unverändert an ihrer vorsichtigen Risikopolitik fest. So auferlegte sie sich während der Corona-Krise eine bewusste Zurückhaltung im Privatkreditgeschäft, was sich in einem Rückgang des Volumens um 4,4% auf CHF 0,9 Mrd. niederschlug. «Die Migros Bank vertritt den Grundsatz, dass Konsumbedürfnisse bei unsicheren Einkommensverhältnissen nicht über Konsumkredite finanziert werden sollen. Sie hat daher ihre ohnehin restriktiven Richtlinien für die Vergabe von Privatkrediten überprüft und nochmals verschärft», erläutert Manuel Kunzelmann. Als zusätzliche Risikovorsorge bildete die Migros Bank im ersten Halbjahr 2020 Einzelwertberichtigungen von total CHF 9,3 Mio. Mit dieser Vorsichtsmassnahme wappnet sich die Migros Bank gegen allfällige Covid-bedingte Firmenkreditausfälle.

Robustes Kreditgeschäft

Über alle Kundenausleihungen hinweg ergab sich im ersten Halbjahr ein Wachstum um 2,1% auf CHF 41,3 Mrd. Die solide Refinanzierungssituation zeigte sich darin, dass die Ausleihungen zu einem sehr hohen Grad durch Kundeneinlagen gedeckt waren. Das zeigt, welches Vertrauen die Bank bei ihren Sparern geniesst. Die Kundeneinlagen haben per Ende des ersten Halbjahres um 4.3% auf CHF 37,0 Mrd. zugenommen. Den weitaus grössten Teil der Kundenausleihungen machten die Hypothekarforderungen aus. Ihr Volumen erhöhte sich um 1,8% auf CHF 39,0 Mrd. Stark zugenommen haben im Firmenkundengeschäft die festen Vorschüsse und Darlehen mit +10,0% auf CHF 886 Mio. sowie das Volumen des Investitionsgüter-Leasings mit +9,6% auf CHF 148 Mio. Die erfreuliche Entwicklung widerspiegelt den Erfolg der gezielten Anstrengungen zur Neuausrichtung des Firmenkundengeschäfts.

Leichter Rückgang des Geschäftsertrags

Die erwähnten Einzelwertberichtigungen im Firmenkundengeschäft wegen allfälligen Covid-bedingten Kreditausfällen verringerten den Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 3,8% auf CHF 236 Mio. Andererseits erhöhte sich der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft markant um 6,9% auf CHF 52,9 Mio., weil Anlegerinnen und Anleger die volatilen Aktienmärkte verstärkt für Börsentransaktionen nutzten. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sank um 12,8% auf CHF 16,4 Mio., dies vor allem aufgrund von marktbedingten Wertveränderungen auf Handelsbeständen.

Der übrige ordentliche Ertrag erhöhte sich um 9,9% auf CHF 8,3 Mio. – hauptverantwortlich war die erhöhte Dividendenausschüttung des Zahlungsdienstleisters Aduno Holding, an der die Migros Bank mit 7% beteiligt ist. Über alle Bereiche hinweg verzeichnete die Migros Bank eine Abnahme des Geschäftsertrags um 2,4% auf CHF 314 Mio.

Solider Halbjahresgewinn

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich moderat um 1,4% auf CHF 152 Mio. Dies führte zu einer anhaltend tiefen Cost-Income-Ratio: Das Verhältnis zwischen Geschäftsaufwand und -ertrag betrug 46,8%, nachdem es bereits im Vorjahr mit 46,4% auf einem tiefen Niveau lag. Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 153 Mio. (-2,5%). Unter Berücksichtigung des ausserordentlichen Erfolgs und nach Steuern konnte ein Halbjahresgewinn in Höhe von CHF 125 Mio. verzeichnet werden (-4,8%).

Ausblick: Überprüfung der Strategie und nachhaltiger Umbau der Anlagepalette

Die Migros Bank erwartet, dass die Zentralbanken als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise die Zinsen noch längere Zeit ultratief halten – und damit in der Bankbranche für einen anhaltenden Druck auf die Zinsmarge sorgen. «Aber eine Ausweitung der Belastung von Negativzinsen bei unseren Kundinnen und Kunden ist derzeit kein Thema», stellt Manuel Kunzelmann fest.

Um die weiteren Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern, sieht sich die Migros Bank aufgrund ihrer soliden Eigenkapitalbasis gut aufgestellt. «Aus dieser Position der Stärke heraus, werden wir in den kommenden Monaten unsere Strategie überprüfen und mit Blick auf neue Möglichkeiten und Chancen weiterentwickeln», erläutert Manuel Kunzelmann.

Parallel dazu wird die Migros Bank ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen weiter vorantreiben. Bis Ende 2021 wird sie ihre komplette Anlagepalette mit Fonds, Vermögensverwaltungsmandaten und Persönlicher Anlageberatung auf nachhaltige Investments fokussiert haben. Nicht nur in diesem Bereich will die Migros Bank ihre Verantwortung wahrnehmen. Sie verfolgt ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen umfassend und prüft daher auch Anpassungen im übrigen Angebot, beispielsweise bei Finanzierungen oder bei Basisprodukten.

Geschäftsabschluss 1. Halbjahr 2020

(in CHF Mio.) 30.06.2020 31.12.2019 Veränderung in %
Bilanzsumme 49'405 47’033 5,0%
Hypothekarforderungen 39'018 38‘322 1,8%
Übrige Kundenforderungen 2'245 2’091 7,4%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 37'002 35’482 4,3%
Kassenobligationen 603 613 -1,7%
Kundendepotwerte 12'645 13’050 -3,1%
Fondsvolumen 2'795 2’782 0,5%
Kunden 796'400 798'000 -0,2%
Personalbestand (100%-Äquivalent) 1'367 1’362 0,4%
Niederlassungen 67 67  
(in CHF Mio.) 30.06.2020 30.06.2019 Veränderung in %
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 236,2 245,6 -3,8%
Erfolg Kommissionsgeschäft 52,9 49,5 6,9%
Erfolg Handelsgeschäft 16,4 18,8 -12,8%
Übriger ordentlicher Erfolg 8,3 7,5 9,9%
Geschäftsertrag 313,8 321,5 -2,4%
Personalaufwand 96,3 92,1 4,6%
Sachaufwand 55,4 57,6 -3,8%
Geschäftsaufwand 151,7 149,6 1,4%
Abschreibungen 9,0 14,6 -38,2%
Rückstellungen/Verluste 0,3 0,5 -51,2%
Geschäftserfolg 152,8 156,8 -2,5%
Halbjahresgewinn 125,5 131,8 -4,8%
Cost-Income-Ratio 46,8% 46,4%  

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Über die Migros Bank

Die Migros Bank gehört mit rund 800’000 Kundenbeziehungen und einer Bilanzsumme von 49 Milliarden Franken zu den führenden Banken der Schweiz. Sie zählt zu den fünf grössten Hypothekarbanken der Schweiz, verfügt über eine breit gefächerte Anlagepalette und führt eines der umfassendsten Angebote der Schweiz für Nachhaltigkeitsfonds. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Migros-Genossenschafts-Bundes pflegt sie die genossenschaftlichen Werte der Migros. Sie beschäftigt auf Vollzeitbasis mehr als 1350 Mitarbeitende und verfügt über 67 Geschäftsstellen.

Die Migros Bank bedient sich zur Identifizierung ihrer Kundinnen und Kunden modernster Sprachtechnologie. Um den telefonischen Kontakt mit dem Beratungs- und Kundencenter noch einfacher und schneller zu gestalten, nutzt die Migros Bank neu die automatische Stimm-erkennung des Schweizer Sprachtechnologie-Anbieters Spitch. Die Stimmerkennung ist für Kundinnen und Kunden freiwillig und erfüllt vollumfänglich die Vorgaben des Datenschutzes.

Wenn Kundinnen und Kunden heute beim Beratungs- und Kundencenter der Migros Bank anrufen, müssen sie zuerst für ihre Identifizierung mehrere Fragen beantworten. Künftig kann das Beratungsgespräch unmittelbar beginnen. Während sich der Kunde vorstellt und sein Anliegen schildert, wird im Hintergrund seine Live-Stimme mit dem Stimmprofil verglichen, das der Kunde bei einem früheren Anruf aufnehmen liess. Dieser Abgleich dauert nur wenige Sekunden. Verläuft die Identifizierung erfolgreich, erhält der Bankmitarbeitende auf seinem Bildschirm ein positives Signal und kann sogleich die Kundenberatung starten.

Die Nutzung der automatischen Stimmerkennung ist freiwillig und bedarf der expliziten Zustimmung durch den Kunden. Ab sofort steht sie für französischsprachige Anrufe zur Verfügung. In einer zweiten Phase wird sie auf Kundenidentifizierungen in Schweizerdeutsch, Hochdeutsch und Italienisch ausgedehnt. Wer auf die Vorteile der automatischen Stimmerkennung verzichten möchte, kann weiterhin die Identifizierung über Sicherheitsfragen wählen.

Schweizer Technologie

Die bei der Stimmerkennung verwendete Technologie stammt von Spitch, einem Schweizer Anbieter von Lösungen für automatische Stimmerkennung. Vor der Auftragsvergabe hat die Migros Bank unterschiedliche Identifizierungsverfahren und Anbieter geprüft. Sie hat sich für die Lösung von Spitch entschieden, weil diese gewährleistet, dass alle Komponenten in der Schweiz entwickelt und auf die Bedürfnisse der Migros Bank angepasst werden und dass die gesamte Lösung bei der Migros Bank vor Ort installiert wird. Somit kann sichergestellt werden, dass keinerlei Kundendaten die Schweiz bzw. die Migros Bank verlassen.

Stimmerkennung bietet sehr hohes Sicherheitsniveau

Das Stimmprofil ist eindeutig einer Person zugeordnet und damit sicherer als die Identifikation über Sicherheitsfragen. Zudem ist die individuelle menschliche Stimme sehr viel schwieriger zu kopieren als andere biometrische Identifizierungsmöglichkeiten wie z.B. Fingerabdruck oder Gesicht. Auch kann das Stimmprofil nicht «gestohlen» oder zweckentfremdet werden, da es ausschliesslich von der eingesetzten Spitch-Technologie und von den für die Migros Bank konfigurierten Modellen gelesen und verwendet werden kann.

Datenschutzvorgaben werden kompromisslos eingehalten

Die automatische Stimmerkennung der Migros Bank erfüllt vollumfänglich die Vorgaben des Schweizer Datenschutzbeauftragten. Nur wenn die Kundin oder der Kunde explizit zustimmen, wird ein persönliches Stimmprofil aufgezeichnet. Es dient für die folgenden Anrufe als Basis für die Identifizierung. Das Stimmprofil kann jederzeit auf Kundenwunsch wieder gelöscht werden. Die Löschung erfolgt automatisch drei Monate nach Auflösung der Bankbeziehung.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Stephan Fehlmann, Sr. BD. Manager, Spitch AG
Tel. 044 542 82 66, E-Mail: stephan.fehlmann@spitch.ch

Über die Migros Bank

Die Migros Bank gehört mit rund 800’000 Kundenbeziehungen und einer Bilanzsumme von
47 Milliarden Franken zu den führenden Banken der Schweiz. Sie zählt zu den fünf grössten Hypothekarbanken der Schweiz, verfügt über eine breit gefächerte Anlagepalette und führt eines der umfassendsten Angebote der Schweiz für Nachhaltigkeitsfonds. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Migros- Genossenschafts-Bundes pflegt sie die genossenschaftlichen Werte der Migros. Sie beschäftigt auf Vollzeitbasis über 1300 Mitarbeitende und verfügt über 67 Geschäftsstellen.

Über Spitch

Spitch ist ein etablierter Schweizer Anbieter von Lösungen in der automatisierten Spracherkennung, der Voice User Interfaces und der Datenanalyse der natürlichen Sprache. Neben zahlreichen angebotenen Sprachen ist Spitch der erste Anbieter für Unternehmenslösungen in den verschiedenen Schweizer Dialekten. Das Entwicklungsteam verfügt über 50 Jahre R&D-Erfahrung mit Sprachtechnologien. Spitch bietet kundenspezifische Lösungen für Plattformen verschiedenster weltweit bekannter Hersteller an. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Zürich. Spitch unterhält Niederlassungen in Mailand und London.

Per 1. Juli 2020 senkt die Migros Bank die Verzinsung des Vorsorgekontos 3a auf 0,1%. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

  neu per 01.07.2020 bisher
Vorsorgekonto 3a 0,1% 0,2%

Per 1. Juni 2020 senkt die Migros Bank die Zinssätze der Kassenobligationen. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

Kassenobligation neu per 01.06.2020 bisher
2 Jahre 0,00% 0,00%
3 Jahre 0,00% 0,00%
4 Jahre 0,00% 0,10%
5 Jahre 0,00% 0,20%
6 Jahre 0,10% 0,25%
7 Jahre 0,20% 0,30%
8 Jahre 0,30% 0,40%

Die Migros Bank hat Edmund Mayer zum Leiter Firmenkunden Region Mittelland ernannt. Gleichzeitig erfolgt ein personeller Ausbau des Firmenkundengeschäfts der Region Mittelland an den Standorten Bern und Luzern.

Anfang April 2020 übernahm Edmund Mayer (47 Jahre) die Leitung des Firmenkundengeschäfts der Migros Bank in der Region Mittelland. Er trat 2010 in die Migros Bank ein und leitete zuletzt den Expansionsstandort in Aarau. Zuvor war Edmund Mayer als gelernter Bürokaufmann und diplomierter Betriebswirtschafter rund 15 Jahre in der Beratung von deutschen KMU-Betrieben tätig. Edmund Mayer verfügt zudem über umfangreiche Erfahrungen in der Privatkundenberatung. 

«Wir freuen uns, dass wir mit Edmund Mayer einen KMU-Profi für die Leitung unseres Firmenkundengeschäfts der Region Mittelland gewonnen haben», erklärt Bernd Geisenberger, Mitglied der Geschäftsleitung der Migros Bank und verantwortlich für das Segment Firmenkunden. Edmund Mayer übernimmt die Nachfolge von Damien Muff, der ausserhalb der Migros Bank eine neue Herausforderung annimmt. 

Personelle Verstärkung des Firmenkundengeschäfts in der Region Mittelland

Edmund Mayer wird das Firmenkundengeschäft der Migros Bank in der Region Mittelland systematisch ausbauen. In diesem Rahmen erfolgt eine gezielte personelle Verstärkung der Firmenkundenberatung an den Standorten Bern und Luzern.

Der Bereich Firmenkunden Region Mittelland der Migros Bank umfasst die Kantone Bern, Luzern, Unterwalden und Uri sowie Teile der Kantone Freiburg, Schwyz, Solothurn und Wallis. Das Geschäft wird von Bern aus geführt, mit einem zusätzlichen Firmenkundenstandort in Luzern.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank hat Christoph Steiner zum neuen Leiter des Firmenkundengeschäfts in der Region Nordwestschweiz ernannt. Parallel erfolgt eine gezielte personelle Verstärkung des Firmenkundengeschäfts der Region Nordwestschweiz an den Standorten Basel und Aarau.

Seit Anfang März 2020 steht das Firmenkundengeschäft der Migros Bank in der Region Nordwestschweiz neu unter der Leitung von Christoph Steiner (50 Jahre). Der eidg. dipl. Bankfachexperte trat 1989 in die Migros Bank ein und arbeitete zunächst im Bereich Immobilienfinanzierung, danach als Teamleiter in der Firmenkundenberatung.

«Christoph Steiner verfügt über langjährige Praxis in der KMU-Beratung. Ich freue mich, dass ein derart erfahrener Spezialist wie er die Leitung des Firmenkundengeschäfts in der Region Nordwestschweiz übernimmt», erklärt Bernd Geisenberger, Mitglied der Geschäftsleitung der Migros Bank und verantwortlich für das Segment Firmenkunden. Christoph Steiner tritt die Nachfolge von Guy Colin an, der in Pension geht. «Ich danke Guy Colin für seine langjährige Treue und sein grosses Engagement», erklärt Bernd Geisenberger. 

Personelle Verstärkung des Firmenkundengeschäfts Nordwestschweiz

Gleichzeitig mit der Ernennung von Christoph Steiner wird das Firmenkundengeschäft der Region Nordwestschweiz personell verstärkt. Die Firmenkundenberatung an den Standorten Basel und Aarau wird gezielt ausgebaut.

Der Bereich Firmenkunden Region Nordwestschweiz der Migros Bank umfasst die Kantone Baselstadt und Baselland sowie Teile der Kantone Aargau und Solothurn. Das Geschäft wird von Basel aus geführt, mit einem zusätzlichen Firmenkundenstandort in Aarau.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank setzt ein klares Zeichen für die Nachhaltigkeit: Sie konzentriert die Palette ihrer Anlageprodukte künftig auf nachhaltige Anlagen. Der Schritt erfolgt im Einklang mit der Unterzeichnung der Science Based Target Initiative durch die Migros-Gruppe. Die Unternehmen der Migros-Gruppe verpflichten sich damit zu umfassenden Massnahmen gegen die globale Erwärmung. 

Banken spielen eine Schlüsselrolle beim gezielten Umlenken der Finanzströme in eine nachhaltige Wirtschaft und in den Klimaschutz. Schon heute verfügt die Migros Bank über eines der umfassendsten Angebote der Schweiz für nachhaltige Strategie- und Vorsorgefonds. Künftig wird die Migros Bank auch die übrigen Fonds nachhaltig ausrichten. Ebenso werden die Vermögensverwaltungsmandate und die Persönliche Anlageberatung auf nachhaltige Investments fokussiert. Die Umsetzung erfolgt schrittweise bis Ende 2021 und ist mit einem personellen Ausbau des Investment Office der Migros Bank verbunden.

Breit gefasste Nachhaltigkeitsbestrebungen 

Die Migros Bank ist die grösste schweizweit tätige Retailbank, die ihr Anlageangebot rigoros nachhaltig ausrichtet. Nicht nur in diesem Bereich will die Migros Bank ihre Verantwortung wahrnehmen. Sie verfolgt ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen umfassend und prüft daher auch Anpassungen im übrigen Angebot, beispielsweise bei Finanzierungen oder im Sparsortiment. 

Verpflichtung zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens

Das Engagement der Migros Bank erfolgt im Einklang mit dem Commitment Letter der Science Based Target Initiative (SBTI), den die Migros-Gruppe im Februar 2020 unterzeichnet hat. Die Migros Bank und die anderen Unternehmen der Migros-Gruppe verpflichten sich in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaschutzabkommen zu Massnahmen, die die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius beschränken. Die Klimaschutzbestrebungen der Migros Bank sind Teil ihrer neuen strategischen Nachhaltigkeitsziele, welche die heutigen, bis 2020 zu realisierenden Ziele ablösen. 

Nachhaltigkeitsengagement als Ausdruck der genossenschaftlichen Werte

Die klare Ausrichtung der Migros Bank auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz widerspiegelt die genossenschaftlichen Werte der Migros, die auf den Gründer Gottlieb Duttweiler zurückgehen. Die Migros Bank ist überzeugt, mit den angekündigten Massnahmen einen weiteren wertvollen Beitrag für die Umwelt und für die künftigen Generationen zu leisten.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Als Reaktion auf die Corona-Krise wird der Kanton Zürich KMU-Betriebe mit bürgschaftsgesicherten Bankkrediten unterstützen. Am Kreditvolumen von CHF 500 Mio. beteiligt sich die Migros Bank mit CHF 30 Mio. Dieses Engagement erfolgt zusätzlich zur Teilnahme am COVID-19-Kreditprogramm des Bundes. Als weitere Massnahme zugunsten der KMU sponsert die Migros Bank kostenlose Beratungen für Corona-Krisenmassnahmen.

Die Zürcher Corona-Notkredite sind für KMU bestimmt, die maximal rund 250 Mitarbeitende beschäftigen und ihr Hauptsteuerdomizil im Kanton Zürich haben. Die Massnahme erfolgt subsidiär und ergänzend zum COVID-19-Kreditprogramm des Bundes, an dem sich die Migros Bank ebenfalls beteiligt. Die Zürcher Notkredite sollen insbesondere bei Härtefällen zum Zug kommen, etwa wenn ein KMU die Kriterien des COVID-19-Kreditprogramms des Bundes nicht oder nur teilweise erfüllt oder die unter dem Bundesprogramm verfügbaren Kredite nicht ausreichen. Der Kanton Zürich bürgt für 85 Prozent der Kreditsumme.

Neben den Kreditprogrammen des Kantons Zürich und des Bundes wird die Migros Bank an weiteren ausgewählten kantonalen Programmen teilnehmen.

Kostenlose KMU-Beratung für Corona-Krisenmassnahmen

Neben den Kreditprogrammen des Kantons Zürich und des Bundes unterstützt die Migros Bank auch den «KMU Checkpoint». Als Co-Sponsor ermöglicht sie KMU kostenlose telefonische Kurzberatungen durch BAK Business Consulting für betriebliche Corona-Krisenmassnahmen.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank veröffentlicht heute ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2019, er steht ab sofort zum Download bereit. Er umfasst neben der Jahresrechnung (Bilanz per 31.12.2019, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung und Eigenkapitalnachweis für das Geschäftsjahr 2019 sowie den Anhang) auch den Lagebericht und die Offenlegung bezüglich Corporate Governance.

Aus Nachhaltigkeitsüberlegungen verzichtet die Migros Bank auf den Druck des Geschäftsberichts. Er steht unter migrosbank.ch/de/ueber-uns/geschaeftsberichte.html als PDF zur Verfügung.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank ist 2019 in ihren Kerngeschäften volumen- und ertragsmässig erneut deutlich gewachsen. So verzeichnete das Hypothekarvolumen ein Plus von 3,6%. Erfreulich entwickelten sich auch das Anlage- und das Firmenkundengeschäft. Über alle Geschäftssparten hinweg konnte der Gewinn um 11,8% auf CHF 255 Mio. gesteigert werden.

Im Berichtsjahr verzeichneten die Vermögensverwaltungsmandate einmal mehr eine deutliche Zunahme. Ihre Zahl stieg um 16,6%. Weiterhin stark nachgefragt wurden auch die Nachhaltigkeitsfonds der Migros Bank, deren Volumen um 26,9% auf CHF 415 Mio. wuchs. Der Wert sämtlicher Wertschriften, welche Kundinnen und Kunden in Depots der Migros Bank hielten, erhöhte sich um 16,3% auf CHF 13,0 Mrd. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen nahmen ebenfalls markant zu, und zwar um 4,6% auf CHF 35,5 Mrd.

Erfreuliche Entwicklung der Ausleihungen im Privat- und Firmenkundengeschäft

Parallel zu den Kundeneinlagen erhöhten sich die Kundenausleihungen. Die Hypothekarforderungen konnten um 3,6% auf CHF 38,3 Mrd. gesteigert werden. Im Gleichschritt mit den Hypotheken wuchsen die übrigen Kundenforderungen um 3,5% auf CHF 2,1 Mrd. Die erfreuliche Entwicklung erklärt sich mit gezielten Anstrengungen zur Neuausrichtung des Firmenkundengeschäfts. Infolgedessen stiegen z.B. die Forderungen aus dem Investitionsgüterleasing um 12,3%. Positiv zu Buche schlugen auch die Vertriebssynergien, die sich im Firmenkundengeschäft mit dem Partnerunternehmen CSL Immobilien AG ergaben.
Sowohl im Firmen- als auch im Privatkundengeschäft hielt die Migros Bank unverändert an ihrer vorsichtigen Risikopolitik fest. So bestand Ende Jahr z.B. das Hypothekarportfolio bei den Wohnbauten zu 97,4% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungsquote bis 67%.

Ertragssteigerung im Zinsengeschäft

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich um 4,2% auf CHF 489 Mio. Beim Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft konnte das hervorragende Vorjahresergebnis mit CHF 102 Mio. gehalten werden. Besonders erfreulich entwickelte sich dabei der Kommissionsertrag aus dem Wertschriftengeschäft, nicht zuletzt dank des erwähnten hohen Wachstums in der Vermögensverwaltung sowie dank verstärkten Abschlüssen in der Persönlichen Anlageberatung.
Der übrige ordentliche Erfolg sank 2019 erwartungsgemäss um 41,2%. Die Zahlungsdienstleisterin Aduno Holding, an der die Migros Bank mit 7 Prozent beteiligt ist, schüttete wieder eine normale, tiefere Dividende aus. Im Vorjahr war eine Sonderdividende aus dem Verkauf des Acquiring- und Terminalgeschäfts ausbezahlt worden.
Über alle Bereiche hinweg erhöhte sich der Geschäftsertrag der Migros Bank um 3,2% auf CHF 640 Mio. Der Sachaufwand stieg um 1,8%, insbesondere für Investitionen in neue und erweiterte digitale Angebote für Kundinnen und Kunden, und der Personalaufwand nahm um 2,8% zu. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsaufwand um 2,4% auf CHF 303 Mio. Die Cost-Income-Ratio erreichte 46,9%, nachdem sie bereits im Vorjahr mit 47,4% auf einem erfreulich tiefen Niveau gelegen war.

Erhebliche Steigerung von Geschäftserfolg und Gewinn

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten stieg der Geschäftserfolg um 6,4% auf CHF 306 Mio. Unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und von Steuern wurde schliesslich ein Gewinn von CHF 255 Mio. erzielt. Das entsprach einem Plus von 11,8% und lag deutlich über der Zunahme des Geschäftserfolgs. Der Grund für das überproportionale Gewinnplus war der Verkauf von zwei Liegenschaften, der zu einem ausserordentlichen Erfolg in einstelliger Millionenhöhe führte.

Starkes Engagement für die Gesellschaft und die Umwelt

Die Migros Bank unterstützt jährlich mit namhaften Beiträgen den Förderfonds Engagement Migros, der Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel ermöglicht. 2019 belief sich dieser Betrag der Migros Bank auf CHF 8,8 Mio. (+16,8%).

Ausweitung des Niederlassungsnetzes

Angesichts des anhaltenden Margendrucks im Zinsgeschäft werden die Rahmenbedingungen 2020 herausfordernd bleiben. Die Migros Bank sieht sich gut aufgestellt – nicht zuletzt dank der bevorstehenden Erweiterung des Niederlassungsnetzes, mit der das persönliche Beratungsangebot verstärkt wird. Die ersten zusätzlichen Standorte werden in Affoltern am Albis und in Aigle im Verlauf von 2020 eröffnet; weitere sind in Evaluation. Die Kombination aus physischer Beratung vor Ort und zuschaltbarer Video-Unterstützung ermöglicht, sämtliche Beratungsdienstleistungen im Rahmen einer kompakten Niederlassung anzubieten. Das erlaubt der Migros Bank, ihr Niederlassungsnetz entgegen dem Branchentrend auszubauen.
Einen Branchenakzent setzte die Migros Bank auch, indem sie als erste grosse Schweizer Bank die Boni abschaffte. 2019 war das erste Geschäftsjahr, in der sie keine variablen Entschädigungen mehr auszahlte. «Dadurch hat das hohe Engagement der Mitarbeitenden erwartungsgemäss in keiner Art gelitten, wie auch dieser sehr gute Jahresabschluss zeigt. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren grossen Einsatz im vergangenen Jahr», erklärt Harald Nedwed, Präsident der Geschäftsleitung der Migros Bank.

Geschäftsabschluss 31. Dezember 2019

(in CHF Mio.) 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung in %
Bilanzsumme 47'033 44’679 5,3%
Hypothekarforderungen 38'322 36‘997 3,6%
Übrige Kundenforderungen 2'091 2’020 3,5%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 35'482 33’913 4,6%
Kassenobligationen 613 652 -6,0%
Kundendepotwerte 13'050 11’218 16,3%
Fondsvolumen 2'782 2’448 13,6%
Kunden 798'000 801’500 -0,4%
Personalbestand (100%-Äquivalent) 1'362 1’344 1,3%
Niederlassungen 67 67  
(in CHF Mio.) 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung in %
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 489,1 469,4 4,2%
Erfolg Kommissionsgeschäft 102,0 101,9 0,1%
Erfolg Handelsgeschäft 39,7 33,6 18,3%
Übriger ordentlicher Erfolg 8,8 14,9 -41,2%
Geschäftsertrag 639,6 619,8 3,2%
Personalaufwand 184,6 179,6 2,8%
Sachaufwand 118,3 116,2 1,8%
Geschäftsaufwand 302,9 295,8 2,4%
Abschreibungen 27,2 30,5 -10,6%
Rückstellungen/Verluste 3,3 5,8 -42,4%
Geschäftserfolg 306,1 287,7 6,4%
Gewinn¹ 255,0 228,1 11,8%
Cost-Income-Ratio² 46,9% 47,4%  

¹ Vor freiwilliger Bildung von Reserven für allgemeine Bankrisiken
² Geschäftsaufwand dividiert durch Geschäftsertrag (exkl. Veränderung von ausfallbedingten Wertberichtigungen sowie Verluste im Zinsengeschäft)

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Die Migros Bank verstärkt ihr persönliches Beratungsangebot mit der Erweiterung des Niederlassungsnetzes. Die ersten zusätzlichen Standorte eröffnet die Migros Bank im dritten Quartal 2020 in Affoltern am Albis und in Aigle.

Die Bedeutung der elektronischen Kanäle nimmt bei Bankkundinnen und -kunden stetig zu. Gleichzeitig ist in Finanzfragen der Bedarf an Beratung durch einen Menschen als persönlichen Ansprechpartner weiterhin hoch. Diesem Bedürfnis entspricht die Migros Bank mit einer gezielten Verdichtung ihres Niederlassungsnetzes.

Individuelle Beratung – sowohl physisch als auch digital

Die ersten zusätzlichen Standorte werden in Affoltern am Albis und in Aigle im dritten Quartal 2020 eröffnet. Weitere sind in Abklärung. Für die optimale persönliche Beratung steht vor Ort nicht nur ein Kundenbetreuer zur Verfügung. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, eine Fachperson per Video zuzuschalten.

Noch näher bei den Kundinnen und Kunden

Die Kombination aus physischer Beratung vor Ort und zuschaltbarer Video-Unterstützung ermöglicht, sämtliche Beratungsdienstleistungen im Rahmen einer kompakten Niederlassung anzubieten. Das erlaubt der Migros Bank, entgegen dem Branchentrend ihr Niederlassungsnetz auszubauen und mit neuen Standorten noch näher zum Kunden zu kommen.

Längere Öffnungszeiten für mehr Flexibilität

Die neuen Standorte haben abends länger geöffnet als herkömmliche Niederlassungen. Das erhöht die Kundennähe zusätzlich und schafft gleichzeitig mehr zeitliche Flexibilität bei der Erledigung der Bankgeschäfte.

Noch einfachere Erledigung der Bankgeschäfte mittels Einsatz modernster Technologien

Die Niederlassungen stehen nicht nur für Beratungen offen. Kundinnen und Kunden können ihre Bankgeschäfte auch selbstständig vor Ort erledigen, und zwar noch bequemer und diskreter als bisher dank neu entwickelter digitaler Service-Stationen. Wenn nötig, ist auch hier eine persönliche Videounterstützung abrufbar. Die physischen Niederlassungen werden so zu flexibel nutzbaren Plattformen für digitale Services – dies auch dank der Möglichkeit, Mobile- und E-Banking-Applikationen auszuprobieren und sich je nach Bedarf von einem Kundenbetreuer erklären und einrichten zu lassen.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Der Verwaltungsrat der Migros Bank hat Manuel Kunzelmann (45) per 1. Mai 2020 zum neuen CEO gewählt. Manuel Kunzelmann ist Mitglied der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, wo er derzeit den Bereich Strategie und Marktleistungen verantwortet. Er folgt auf Harald Nedwed (60), der sich entschlossen hat, nach fast 17 Jahren an der Spitze der Bank in Pension zu gehen. Unter seiner Führung hat sich die Migros Bank mit zahlreichen, kundennahen Innovationen unter den zehn grössten Banken in der Schweiz etabliert.

Der Verwaltungsrat der Migros Bank konnte für die Nachfolge der Bankleitung eine kompetente, erfahrene und ausgewiesene Führungsperson finden. Manuel Kunzelmann arbeitet seit 2009 bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Er leitete dort als Direktionsmitglied zunächst vier Jahre lang das Produktmanagement und das Kompetenzcenter Marktleistungen. Danach war er weitere vier Jahre Leiter des Strategy Office, welches er aufgebaut hatte. Im Juli 2017 wurde er in die Geschäftsleitung berufen und zeichnet seither für die Führung des Geschäftsbereichs Strategie und Marktleistung verantwortlich. Seit 2018 ist er zudem Verwaltungsrat beim Online-Vermögensverwalter True Wealth AG und Verwaltungsratspräsident des auf Wohneigentümer spezialisierten Versicherungsvermittlers Servicehub AG.

Manuel Kunzelmann ist diplomierter Betriebsökonom FH, verfügt über einen Master of Advanced Studies in Business Information Management sowie einen Executive Master of Business Administration. Nach dem Studium der Betriebsökonomie war er vor seinem Wechsel zur Basel-landschaftlichen Kantonalbank zehn Jahre lang in verschiedenen Funktionen bei einer Schweizer Grossbank tätig, zuletzt als Executive Director.

Dynamische Entwicklung seit 2003

Manuel Kunzelmann übernimmt die Leitung der Migros Bank per 1. Mai 2020 von Harald Nedwed, welcher der Geschäftsleitung seit September 2003 vorsteht. In seiner Amtszeit hat die Bilanz-summe um 81 Prozent auf 47 Milliarden Franken zugenommen. Das Eigenkapital konnte gegenüber Ende 2003 ohne Kapitalerhöhungen um 156 Prozent gesteigert werden. Die Migros Bank rückte online und stationär spürbar näher zu den Kundinnen und Kunden, das Filialnetz wurde von 38 auf 67 Niederlassungen ausgebaut. Mit innovativen, kundenfreundlichen Angeboten setzte die Migros Bank immer wieder neue Akzente in der Schweizer Bankbranche. Sie führte zum Beispiel die volumenunabhängige Ticket Fee für Börsentransaktionen ein, lancierte den ersten Online-Privatkredit und die erste webbasierte P2P-Zahlungslösung oder schaffte im Geschäftsjahr 2019 die Lohn-Boni auf allen Mitarbeiterstufen ab.

«Die Migros Bank hat sich als eine der zehn grössten Banken in der Schweiz etabliert und zeichnet sich durch Stabilität, Kundennähe, hohe Qualität und eine faire Preispolitik aus», sagt Verwaltungsratspräsident Fabrice Zumbrunnen und dankt Harald Nedwed für sein grosses Engagement. Harald Nedwed wird nach der Übergabe an Manuel Kunzelmann auf eigenen Wunsch in Pension gehen.

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Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Pressemitteilungen und Neuigkeiten 2019

Per 1. Januar 2020 senkt die Migros Bank die Zinssätze von diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu ab 01.01.20 bisher
Sparkonto / Seniorensparkonto 0,01% 0,03%
Anlagesparkonto – Vorzugszins bis CHF 100’000 0,03% 0,06%
Vorsorgekonto 3a 0,20% 0,25%
Freizügigkeitskonto 0,02% 0,05%

Per 1. Januar 2020 senkt die Migros Bank die Zinssätze von diversen Konten. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

Die Änderungen im Überblick:

  neu ab 01.01.20 bisher
Sparkonto / Seniorensparkonto 0,01% 0,03%
Anlagesparkonto – Vorzugszins bis CHF 100’000 0,03% 0,06%
Vorsorgekonto 3a 0,20% 0,25%
Freizügigkeitskonto 0,02% 0,05%

Die Migros Bank hat im ersten Semester 2019 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Weiterhin entwickelte sich das Anlagegeschäft besonders erfreulich. Zudem zeigten sich im Firmenkundengeschäft erste Erfolge aus der 2017 erfolgten Neuausrichtung. Über alle Sparten hinweg resultierte ein Halbjahresgewinn von CHF 132 Mio. – das entsprach einem Plus von 8,9% gegenüber der Vorjahresperiode.

Eine deutliche Zunahme wiesen einmal mehr die Vermögensverwaltungsmandate auf: Ihre Zahl erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 um 12,9%. Ihr Volumen legte gar um 21,2% zu und überschritt mit CHF 1,1 Mrd. erstmals die Milliardengrenze. Erfreulich entwickelte sich ebenfalls die 2018 eingeführte Persönliche Anlageberatung – bereits über 1000 Kunden haben sich für ein Beratungsmandat entschieden. Das Total der gesamten Kundendepotwerte stieg um 11,3% auf CHF 12,5 Mrd.

Die bilanziellen Kundeneinlagen wuchsen auf CHF 35,5 Mrd. (+2,6%). Die Hypothekarforderungen ihrerseits erhöhten sich auf CHF 37,8 Mrd., was seit Jahresbeginn einem Zuwachs von 2,0% entsprach. Noch kräftiger legten die übrigen Kundenforderungen mit einem Plus von 4,1% auf CHF 2,1 Mrd. zu. Hier brachte die im 2017 eingeleitete Neuausrichtung des Firmenkundengeschäfts erste Erfolge hervor – im Fokus stehen die Immobiliendienstleistungen der Bank und ihrer neuen Partnerin CSL Immobilien AG, die Gesundheitsbranche, das Investitionsgüterleasing sowie die Kooperation mit Eigenbetrieben und Zulieferern der Migros-Gruppe. Sowohl im Firmen- als auch im Privatkundengeschäft hielt die Migros Bank unverändert an ihrer vorsichtigen Risikopolitik fest.

Ertragssteigerung im Zinsen- und Handelsgeschäft

Stärker als die Kundenausleihungen nahm der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft zu, nämlich um 5,9% auf CHF 246 Mio. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft sank dagegen um 3,1% auf CHF 50 Mio. Der Rückgang war zu einem guten Teil auf das schwache Wertschriftengeschäft Anfang Jahr zurückzuführen, als der massive Börseneinbruch vom Dezember 2018 für eine anhaltende Verunsicherung der Anlegerinnen und Anleger sorgte. Parallel zur seither eingetretenen Aktienmarkterholung ist auch der Kommissionsertrag aus dem Wertschriftengeschäft wieder angestiegen und lag in den Schlussmonaten des ersten Semesters 2019 deutlich über dem Monatsdurchschnitt von 2018.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich im ersten Semester 2019 um 11,8% auf CHF 19 Mio. Der übrige ordentliche Erfolg, der 2018 durch eine Sonderdividende aus dem Verkauf des Acquiring- und Terminalgeschäfts der Zahlungsdienstleisterin Aduno Holding AG positiv beeinflusst worden war, sank erwartungsgemäss um 46,7%. Im ersten Semester 2019 schüttete die Aduno Holding AG, an der die Migros Bank eine siebenprozentige Beteiligung hält, wieder eine normale, tiefere Dividende aus. Über alle Bereiche hinweg verzeichnete die Migros Bank eine Zunahme des Geschäftsertrags um 2,4% auf CHF 321 Mio.

Starkes Engagement für die Gesellschaft und die Umwelt

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 3,1% auf CHF 150 Mio. Der Personalaufwand stieg dabei um 3,1%, der Sachaufwand um 3,2%. Ein Teil des höheren Sachaufwands war auf den grösseren Beitrag der Migros Bank an den Förderfonds Engagement Migros zurückzuführen, der Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel unterstützt. Diese Zuwendung erhöhte sich im ersten Semester 2019 um 21,1% auf rund CHF 5 Mio. Themenschwerpunkte waren u.a. Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Kultur und Mobilität.

Dank einem fortgesetzten und bewussten Kostenmanagement konnte die Cost-Income-Ratio weiterhin auf erfreulich tiefem Niveau gehalten werden. Das Verhältnis zwischen Geschäfts-aufwand und -ertrag lag bei 46,4%, kaum verändert gegenüber 46,2% im Vorjahr.

Erfreuliches Gewinnplus gegenüber dem Vorjahr

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 157 Mio. (+ 3,3%). Unter Berücksichtigung des ausserordentlichen Erfolgs und nach Steuern konnte ein Halbjahresgewinn in der Höhe von CHF 132 Mio. verzeichnet werden. Das entsprach einer Steigerung um 8,9% und lag damit deutlich über der Zunahme des Geschäftserfolgs. Der Grund für das überproportionale Gewinnplus war der Verkauf von eigenen Liegenschaften, der zu einem Buchgewinn von knapp CHF 9 Mio. führte.

(in CHF Mio.) 30.06.2019 31.12.2018 Veränderung in %
Bilanzsumme 45’822 44’679 2,6%
Hypothekarforderungen 37’751 36‘997 2,0%
Übrige Kundenforderungen 2’103 2’020 4,1%
Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 34’825 33’913 2,7%
Kassenobligationen 631 652 -3,3%
Kundendepotwerte 12’483 11’218 11,3%
Fondsvolumen 2’692 2’448 10,0%
Kunden 800’500 801’500 -0,1%
Personalbestand (100%-Äquivalent) 1’343 1’344 -0,1%
Niederlassungen 67 67  
(in CHF Mio.) 30.06.2019 30.06.2018 Veränderung in %
Netto-Erfolg Zinsengeschäft 245,6 232,0 5,9%
Erfolg Kommissionsgeschäft 49,5 51,1 -3,1%
Erfolg Handelsgeschäft 18,8 16,8 11,8%
Übriger ordentlicher Erfolg 7,5 14,2 -46,7%
Geschäftsertrag 321,5 314,1 2,4%
Personalaufwand 92,1 89,3 3,1%
Sachaufwand 57,6 55,8 3,2%
Geschäftsaufwand 149,6 145,1 3,1%
Abschreibungen 14,6 15,5 -6,1%
Rückstellungen/Verluste 0,5 1,7 -69,9%
Geschäftserfolg 156,8 151,7 3,3%
Halbjahresgewinn 131,8 121,0 8,9%
Cost-Income-Ratio 46,4% 46,2%  

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations, Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch

Per 1. Februar 2019 senkt die Migros Bank die Verzinsung des Vorsorgekontos Säule 3a auf 0,250%. Der Schritt erfolgt aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten.

  neu ab 01.02.19 bisher
Vorsorgekonto 0,25% 0,30%

Die Migros Bank ist 2018 weiter gewachsen. So verzeichnete das Hypothekarvolumen ein Plus von 4,3%, was über dem Marktwachstum lag. Erfreulich entwickelte sich auch das Anlagegeschäft: Trotz des herausfordernden Marktumfelds erhöhte sich der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft um 3,5%. Über alle Geschäftssparten hinweg stieg der Gewinn um 2,3% auf CHF 228 Mio.

Im Berichtsjahr verzeichneten die Vermögensverwaltungsmandate einmal mehr eine deutliche Zunahme. Ihre Zahl stieg um 34,0%, nachdem bereits im Geschäftsjahr 2017 ein Plus von 17,9% verzeichnet worden war. Weiterhin eine hohe Nachfrage geniessen auch die Nachhaltigkeitsfonds, deren Volumen um 9,4% auf CHF 327 Mio. zunahm.

Der Wert sämtlicher Wertschriften, welche Kundinnen und Kunden in Depots der Migros Bank hielten, war marktbedingt rückläufig. Er sank um 8,8% auf CHF 11,2 Mrd., während die Anzahl der Depotkunden um 1,9% zunahm. Im Unterschied zu den Depotwerten erhöhten sich die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen, und zwar um 1,8% auf CHF 33,9 Mrd. Deutliche Zuwächse verzeichneten dabei die Privatkonten (+6,3%) und die 3a-Vorsorgekonten (+2,2%).

Erfreuliche Entwicklung im Hypothekargeschäft

Noch stärker zugelegt als die Kundeneinlagen haben die Kundenausleihungen. Die Hypothekarforderungen konnten um 4,3% auf CHF 37,0 Mrd. gesteigert werden. Im ausgesprochen kompetitiven Umfeld hielt die Migros Bank auch 2018 konsequent an ihrer vorsichtigen Kreditvergabepolitik fest. So bestand Ende Jahr das Hypothekarportfolio bei den Wohnbauten zu 97,7% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungsquote bis 67%. Parallel zum Hypothekarportfolio erhöhte sich der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 3,9% auf CHF 469 Mio.

Anstieg des Geschäftsertrags um 4,7%

Erfreulich entwickelte sich auch der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft: Er stieg um 3,5% auf CHF 102 Mio., dies dank dem erwähnten Ausbau der Kundenbasis im Anlagebereich. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft fiel mit CHF 33,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr geringfügig höher aus (+0,2%). Dagegen stieg der übrige ordentliche Erfolg markant auf CHF 14,9 Mio. Darin enthalten ist ein einmaliger Beteiligungsertrag aus dem Verkauf des Acquiring- und Terminalgeschäfts der Zahlungsdienstleisterin Aduno Holding AG, an der die Migros Bank eine siebenprozentige Beteiligung hält. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsertrag der Migros Bank um 4,7% auf CHF 620 Mio. Der Geschäftsaufwand nahm um 5,5% zu, dies u.a. wegen dem Ausbau der Kernaktivitäten sowie wegen Investitionen in zukunftsgerichtete IT-Lösungen. Die Cost/Income-Ratio erreichte 47,4%, nachdem sie bereits im Vorjahr mit 46,5% auf einem erfreulich tiefen Niveau gelegen war.

Gewinnplus von 2,3%

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 288 Mio. (+2,2%). Unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und Steuern wurde ein Gewinn von CHF 228 Mio. erzielt. Das entspricht einem Plus von 2,3% gegenüber dem Vorjahr.

Starkes Engagement für die Gesellschaft und die Umwelt

Die Migros Bank unterstützt jährlich den Förderfonds Engagement Migros, der Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel ermöglicht. 2018 belief sich dieser Betrag der Migros Bank auf CHF 7,5 Mio., gegenüber CHF 5,3 Mio. im Vorjahr.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019

Angesichts des anhaltenden Margendrucks im Zinsgeschäft werden die Rahmenbedingungen 2019 herausfordernd bleiben. Die Migros Bank sieht sich gut aufgestellt – nicht nur durch den laufenden Ausbau des Anlagegeschäfts, sondern auch durch die im Berichtsjahr erfolgte Stärkung des Firmenkundengeschäfts. So hat die Migros Bank Ende August 2018 eine Mehrheitsbeteiligung an der CSL Immobilien AG erworben. Zusammen bilden die beiden Partner einen neuen Anbieter von umfassenden Immobiliendienstleistungen für Firmenkunden sowie für private und institutionelle Investoren.

Weitere Auskünfte

Urs Aeberli, Public Relations Migros Bank
Tel: 044 839 88 01, E-Mail: medien@migrosbank.ch