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Beeren in Tassen

Altersvorsorge in der Schweiz

Kombinieren Sie die drei Säulen zu Ihrer persönlichen Vorsorgelösung

Die Schweiz verfügt über eine umfassende und leistungsfähige Alterssicherung.
Sie beruht auf einem stabilen Drei-Säulen-Modell, das von der Bevölkerung und der Fachwelt breit akzeptiert wird. Wir informieren Sie ausführlich über das Konzept und geben Ihnen Tipps für Ihre persönliche Vorsorgelösung, ergänzt mit einem Vorsorgeplaner.

Die Altersvorsorge im Überblick

Die Anfänge

In der Schweiz entstanden die ersten freiwilligen Pensionskassen bereits Ende des 19. Jahrhunderts und somit deutlich vor der Einführung der AHV im Jahr 1948. Der Bundesrat skizzierte im Jahr 1963 das Drei-Säulen-Modell als «Schweizer Lösung des Vorsorgeproblems» – Jahrzehnte vor unseren Nachbarländern oder vor den internationalen Institutionen.

 

Die Einführung

Im Jahr 1972 fand das Drei-Säulen-Modell Aufnahme in die Bundesverfassung. Im Jahr 1985 trat das Bundesgesetz über die berufliche Altersvorsorge (BVG) in Kraft. Seither profitieren viele Erwerbstätige von der zweiten und dritten Säule.

Stabilität dank drei Säulen

Eine auf mehreren Säulen beruhende Alterssicherung gilt gemäss «Vorsorgebericht 2040» als sehr stabil und zuverlässig, da die Schwächen der einen Säule durch die Stärken der anderen Säule ausgeglichen werden können. So empfehlen denn auch die OECD und die Weltbank den heutigen Wohlfahrtsstaaten, Mehr-Säulen-Konzepte zu entwickeln. Auch Sie planen Ihre persönliche Vorsorge optimal, indem Sie alle drei Säulen der Schweizer Alterssicherung kombinieren.

Die drei Säulen im Einzelnen

Die erste Säule

Die erste Säule bezweckt die finanzielle Existenzsicherung der Altersrentner. Zur ersten Säule zählen vor allem die AHV und die Ergänzungsleistungen. In der ersten Säule finanzieren die heutigen Erwerbstätigen und Steuerpflichtigen die heutigen Leistungen an die Altersrentner. Altersarmut wird vermieden, indem den bedürftigen Altersrentnern ein vorteilhafteres Beitrags- und Leistungsverhältnis zugestanden wird.

Die zweite Säule

Die zweite Säule soll mit der ersten Säule die gewohnte Lebenshaltung sichern. Die Idee: Das Rentnereinkommen beträgt 60 Prozent des letzten Erwerbseinkommens. Zur zweiten Säule zählen die obligatorische und überobligatorische berufliche Vorsorge.

Die zweite Säule – die Details

Die Beiträge stammen vom Erwerbstätigen, von seinem Arbeitgeber sowie aus den Erträgen seines Vorsorgekapitals. Über die Jahre entsteht ein beachtlicher Kapitalstock. Nach der Pensionierung wird damit die monatliche Pension finanziert. Wer als Erwerbstätiger mehr einzahlt, bekommt als Pensionär mehr. Die Abwicklung übernehmen spezialisierte Vorsorgeeinrichtungen (z. B. Pensionskassen, Sammelstiftungen).

Braucht es die dritte Säule?

In den letzten Jahren hat das Vertrauen in AHV und Pensionskassen abgenommen. Es wird bezweifelt, ob 60 Prozent des letzten Erwerbseinkommens reichen, um als Rentner die gewohnte Lebenshaltung fortzuführen. Studien belegen, dass für Erwerbseinkommen ab CHF    85 000 das Rentnereinkommen unter 60 Prozent fallen kann. Als Privatperson füllen Sie diese Lücken mit Investitionen in Vorsorgeprodukte     (z. B. Vorsorgesparkonto, Vorsorgefonds) oder in für die Vorsorge geeignete Lösungen (z. B. Wohneigentum).

Die dritte Säule

Mit der dritten Säule haben Sie eine individuelle Möglichkeit zur zusätzlichen Vermögensbildung. Dank Steuervorteilen und Zinseszinseffekt zahlen sich Sparbeiträge in ein Vorsorgesparkonto immer aus – selbst bei tiefen Zinssätzen. Die dritte Säule wird von vielen als die sicherste und flexibelste Säule wahrgenommen. Dies trifft insbesondere auf das Vorsorgekonto-Angebot der Banken zu.

Kennen Sie Ihre Vorsorgelücke?

Ermitteln Sie Ihre Vorsorgelücke über den Vorsorgeplaner. Weist Ihre Vorsorge eine sehr hohe Lücke auf? Dann sollten Sie auf die folgenden zwei Punkte achten:
 

1. Vorsorgeziel senken

Um als Rentner den gewohnten Lebensstandard zu halten, benötigen Sie nicht 100 Prozent Ihres früheren Erwerbseinkommens. Denn nach der Pensionierung zahlen Sie keine AHV- und Pensionskassenbeiträge mehr und profitieren von einem tieferen Steuersatz. Sie können Ihr Vorsorgesparziel daher auf 70 bis 80 Prozent des letzten Erwerbseinkommens reduzieren.

2. Überobligatorische Vorsorge ergänzen

Beziehen Sie Leistungen einer überobligatorischen beruflichen Vorsorge? Diese müssen Sie im Vorsorgerechner manuell ergänzen, um aussagekräftige Angaben zu erhalten.

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