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migros bank beschliesst proaktive auszahlung von retrozessionen

Bei den Retrozessionen in der Vermögensverwaltung hat die Migros Bank eine umfassende, proaktive Lösung getroffen.

Konkret entschädigt die Migros Bank sämtliche berechtigten Mandatskunden unaufgefordert über die letzten zehn Jahre. Bestehende Kunden müssen somit nicht selber aktiv werden, um die Retrozessionen einzufordern, sondern erhalten den Betrag automatisch ausbezahlt.

Harald Nedwed, Präsident der Geschäftsleitung, erklärt: «Mit diesem Vorgehen ist gewährleistet, dass wir sämtliche berechtigten Kunden der Migros Bank gleichermassen fair behandeln.» In der Jahresrechnung 2012 wurden Rückstellungen von 4,2 Millionen Franken gebildet. Von der Auszahlung, welche in den kommenden Monaten erfolgen wird, profitieren rund 2800 Kunden. Die künftig eingehenden Vertriebsentschädigungen werden in jährlichem Rhythmus an die Mandatskunden ausbezahlt.

Das Bundesgericht entschied am 30. Oktober 2012 in einem Grundsatzurteil, dass die im Rahmen eines Vermögensverwaltungsmandats von der Bank eingenommenen Retrozessionen den Kunden zustehen. Die Finanzmarktaufsicht Finma veröffentlichte am 26. November eine Weisung, wonach die betroffenen Kunden auf Anfrage über den Umfang dieser Rückvergütungen zu informieren sind.

Weitere Informationen des Magazins «Beobachter».