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pressemitteilung

Migros Bank mit kräftigem Wachstum der Kundengelder

Die Migros Bank bleibt auf Wachstumskurs. Im Geschäftsjahr 2012 stieg der Bestand der Kundengelder um 7,4% auf CHF 29,4 Mrd. Das Volumen der Hypotheken nahm um 5,5% auf CHF 29,1 Mrd. zu. Der Geschäftsertrag entwickelte sich ebenfalls positiv und erreichte den höchsten Stand der Firmengeschichte. Im kommenden März lanciert die Migros Bank eine neue Plattform für Online-Hypotheken. Auch bei den Retrozessionen in der Vermögensverwaltung geht die Migros Bank voran: Als erstes Institut vergütet sie Vertriebsentschädigungen rückwirkend über die letzten zehn Jahre.

Die Migros Bank profitiert von einem starken Zustrom an Spareinlagen. Der gesamte Bestand der Kundengelder erhöhte sich 2012 um CHF 2,0 Mrd. oder 7,4% auf CHF 29,4 Mrd. Das entspricht dem zweithöchsten bisher verzeichneten Anstieg. Seit Ausbruch der Finanzkrise gewann die Migros Bank neue Kundengelder in der Höhe von CHF 7,6 Mrd.

Die Hypothekarausleihungen nahmen um CHF 1,5 Mrd. oder 5,5% auf CHF 29,1 Mrd. zu. Dabei hielt die Migros Bank konsequent an ihren vorsichtigen Vergabekriterien fest. Entsprechend konnte die bereits hohe Kreditqualität des Hypothekarportfolios weiter verbessert werden. Am Bilanzstichtag bestand dieses bei den Wohnbauten, gemessen an aktuellen Verkehrswerten, zu 97% aus Ersthypotheken mit einer Belehnungshöhe bis 67%. Die vom Bund per Anfang Juli 2012 eingeführten verschärften Anforderungen für die Vergabe von Hypothekarkrediten hatte die Migros Bank bereits zuvor erfüllt.

Neue Plattform für Online-Hypotheken
Im März lanciert die Migros Bank ein innovatives Angebot für Hypotheken per Internet. Erstmals können Kunden sowohl Neugeschäfte als auch Ablösungen von Hypothekarkrediten über den Online-Kanal abschliessen. Im Jahr 2010 hatte die Migros Bank bereits erfolgreich den Online-Privatkredit eingeführt. Seither hat sich der Bestand der Privatkredite verdoppelt. Letztes Jahr resultierte ein Zuwachs um 8,0% auf CHF 1,1 Mrd.

Geschäftsertrag auf Rekordniveau
In einem anspruchsvollen Umfeld gelang es der Migros Bank, den Geschäftsertrag um 0,4% auf CHF 593 Mio. zu verbessern. Dies entspricht dem höchsten Wert der Firmengeschichte. Der Zinserfolg stieg trotz des intensiven Preiswettbewerbs bei den Hypotheken um 2,6% auf CHF 478 Mio. Die Hypothekarzinssätze der Migros Bank erreichten bei der 5-jährigen wie auch bei der 10-jährigen Laufzeit neue historische Tiefststände bei 1,2% respektive 1,8%. Aufgrund der anhaltend tiefen Börsenumsätze verringerte sich der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft um 2,9% auf CHF 74 Mio. Der Handelserfolg ging um 9,5% auf CHF 34 Mio. zurück.

Der Geschäftsaufwand nahm um 3,0% auf CHF 281 Mio. zu. Dabei fiel vor allem der Anstieg der Sachkosten um 5,9% auf CHF 106 Mio. ins Gewicht, was unter anderem auf Investitionen ins E-Banking zurückzuführen ist. Der Personalaufwand erhöhte sich um 1,4% auf CHF 175 Mio. Der in Vollzeitstellen gemessene Personalbestand betrug per Ende Jahr 1375 (gegenüber 1395 Ende 2011), davon waren 89 Auszubildende.

Proaktive Auszahlung von Retrozessionen
Der Bruttogewinn der Migros Bank verzeichnete einen leichten Rückgang von 1,9% auf CHF 312 Mio. Die Cost/Income-Ratio ist mit einem Wert von 47,4% weiterhin sehr gut. Weil die Abschreibungen und Wertberichtigungen im Vergleich zum ausserordentlich tiefen Vorjahreswert um CHF 17 Mio. höher ausfielen, resultierte beim Betriebsergebnis ein Rückgang von 8,4% auf CHF 247 Mio. Insbesondere hat die Migros Bank Rückstellungen von CHF 4 Mio. zur proaktiven Rückvergütung der Retrozessionen in der Vermögensverwaltung gebildet. Rund 2800 berechtigte Vermögensverwaltungskunden erhalten unaufgefordert sämtliche Vertriebsentschädigungen der letzten zehn Jahre. Bestehende Kunden müssen somit nicht von sich aus aktiv werden, sondern erhalten den Betrag automatisch ausbezahlt. Künftige Retrozessionen werden in jährlichem Rhythmus an die Kunden der Vermögensverwaltung ausbezahlt.

Ausbau des Filialnetzes
Im laufenden Jahr wird die Migros Bank drei Niederlassungen in Lausanne (am 15. Februar), Yverdon und Buchs (SG) eröffnen. Die Zahl der Standorte steigt damit auf 66. Seit der Anfang 2008 gestarteten Filialexpansion wurden bis jetzt 19 neue Niederlassungen in Betrieb genommen.

Die Migros Bank beurteilt die Aussichten für das Geschäftsjahr 2013 verhalten positiv, trotz sinkendem Marktwachstum und intensivem Preiswettbewerb. Dank der starken Vertrauensbasis bei den Kunden, der konservativen Risikopolitik und einem wirksamen Kostenmanagement ist die Migros Bank gut gerüstet, um die Marktanteile weiter zu steigern.

(in Mio CHF) 2012 2011
Veränderung
Bilanzsumme 37'804 35'847 1'958 5.5%
   Hypothekarforderungen 29'129 27'598 1'531 5.5%
   Übrige Kundenforderungen 3'575 3'373  202 6.0%
   Spar- und Anlagegelder 24'735 23'031 1'704 7.4%
   Übrige Kundengelder 3'475 2'970 506 17.0%
   Kassenobligationen 1'216 1'409  -193 -13.7%
Geschäftsertrag 593.4 591.1  2.3 0.4%
   Zinsengeschäft 477.7 465.5 12.2 2.6%
   Kommissionsgeschäft 73.9 76.1 -2.2 -2.9%
   Handelsgeschäft 34.2 37.8  -3.6 -9.5%
   Übriger ordentlicher Ertrag 7.6 11.7 -4.1 -35.3%
Geschäftsaufwand 281.3 273.0  8.3  3.0%
   Personalaufwand 175.0 172.6 2.4 1.4%
   Sachaufwand 106.3 100.4  5.9  5.9%
Bruttogewinn 312.1 318.1  -6.0  -1.9%
Abschreibungen 37.7 37.3   0.3  0.9%
Wertberichtigungen* 27.9 11.6  16.3 140.6%
Betriebsergebnis 246.5 269.2  -22.7   -8.4%
Jahresgewinn 171.7 174.6 -2.9   -1.7%
Cost/Income - Ratio 47.4% 46.2%  
Kundendepotwerte 10'972 10'718 254 2.4%
Personalbestand (100%-Aequivalent) 1'375 1'395 -20 -1.4%

* inklusive Rückstellungen und Verluste


Zürich, 17. Januar 2013